Archive for April, 2009
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Marcel Schler on 30 Apr 2009 under
Web 2.0 Projekte |
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Heut zu Tage werden viele Beziehungen, gerade im geschäftlichen Bereich, online geknüpft. Auch bei der Jobsuche werden die zuständigen Personalsachbearbeiter den Namen des Bewerbers zumindest auf Google suchen. Oft folgt die Suche in den sozialen Netzwerken, wie StudiVZ, Facebook und Xing.
Daher ist ein “sauberer Online-Lebenslauf” sehr wichtig. Eine gute Online Reputation ist somit wichtiger denn je. Durch den Eintrag des vollen Namen in diverse Foren, Kommentare auf Blogs oder Online-Fotoalben, hinterlässt man digitale Spuren und somit wird jeder Einzelne durch Google & Co. transparent.
Wikipedia beschreibt das Wort Reputation wie folgt:
Reputation (von latein. reputatio – die Erwägung, die Berechnung) bezeichnet in der Grundbedeutung den Ruf (veraltend: den Leumund) eines Menschen, einer Gruppe oder einer Organisation. Eine hohe Reputation wird gleichgesetzt mit einem guten Ruf.
Was sollte man tun?
Am Besten proaktiv die Social Networks nach den eigenen Namen prüfen und sofern der Name noch frei ist, ein Account anlegen. Hierbei treten dann die ersten Stolpersteine auf: Denn wer hat schon alle relevanten Web 2.0 Dienste und Networks im Überblick? Gleichzeitig spielt auch der Zeitfaktor eine große Rolle.
Gerade für Firmen und Marken ist die Online-Reputation nicht zu unterschätzen: Twitter, internationale Domains und Social Networks-Profile müssen regelmässig geprüft werden, bevor Verwechselungen oder Rufschädigungen entstehen.
Kostenlose Unterstützung bieten folgende Dienste:
Friendscall.me
Der amerikanische Dienst ist erst Anfang April gestartet und konnte sich binnen kurzer Zeit durch seinen kostenlosen Dienst eine große Fangemeinde gewinnen. In über 150 populären Websites – leider nur amerikanische Dienste – kann man nach seinen Namen suchen und in Echtzeit erfahren, ob der Account bereits belegt ist. Sofern der Account bzw. der Name vergeben ist, kann man mit einem weiteren Klick den Account direkt ansehen.
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Marcel Schler on 27 Apr 2009 under
Web 2.0 Projekte |
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Das Jobportal Bloggerjobs.de ist die Anlaufstelle für Blogger, Podcaster und Autoren, die auf freiberufliche Basis in diesem Bereich ein Job suchen und mit dem bloggen Geld verdienen möchten. Größenteils werden die Jobs freiberuflich ausgeschrieben, aber es werden auch Vollzeit-, und Teilzeitstellen angeboten.
Was verbirgt sich dahinter?
Auf Bloggerjobs.de bieten Portale und Unternehmen Jobs in den unterschiedlichsten Bereiche an: Autoren für verschiedene Blogbeiträge, Designer für Blogdesigns, sowie natürlich auch die Umsetzung und Vermarktung von Blogs. Durch ein Kontaktformular unter der Jobbeschreibung, könnt Ihr Euch auf die jeweilige Position bewerben.
Ein Marktplatz dient als Plattform für den Verkauf oder Erwerb von Blogs und rundet die Vielfalt ab. Das Angebot im Marktplatz ist allerdings aktuell noch sehr überschaubar.
Gefunden durch eine Bannerwerbung auf netznews.org
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Marcel Schler on 24 Apr 2009 under
Kampagnen,
Microblogs & Co. |
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Für den Zeitraum der New York Auto Show wurde auf der YouTube-Startseite ein großflächiger Banner für die amerikanische Einführung des neuen Volvo XC60 geschaltet. In dem Banner wurde eine Twitter-Fläche integriert, indem die Tweets in Echtzeit veröffentlicht wurde. Auch darüber hinaus benutzt VOLVO den Microblogging-Dienst weiterhin als Kommunikationskanal.
Der Marketing-Mix wurde sehr clever konzipiert:
Durch die Einblendung auf YouTube wurde primär die Veröffentlichung des XC60 auf der Messe beworben und sekundär der Twitter-Account von VOLVO. Durch die Integration der Tweets im Banner informierte VOLVO gleichzeitig über 2 Kanäle ohne Zusatzkosten.

Zusätzlich hat die verantwortliche Agentur Euro RSCG die Kampagne auf Facebook und auf der Fotoplattform Flickr mit einem Fotostream platziert. Auf dem eigens dafür geschaffenen YouTube-Channel sind aktuell über 30 Videos platziert, denn noch sind es nur 270 treue Abonnenten. Der XC60-Blog publiziert gezielt den Kampagnen-Slogan “From Sweden with Löv” und vernetzt die bestehenden Kanäle untereinander.
Der Web 2.0 Marketing-Mix zeigt deutlich, dass die Web 2.0 Dienste wie Twitter & Co. anscheinend nicht nur eine junge Zielgruppe anspricht.

Die englische Traditions-Marke Land Rover ging einen Schritt weiter:
Während der New York Auto Show mietete Land Rover verschiedene Twitter-Profile für eine geplante Twitter-Kampagne an. Land Rover buchte für einen Zeitraum von 7 Tagen stark frequentierte Twitter-Profile und integrierte auf Werbebanner eine Twitter-Suche, die nach dem Land Rover Hash Tag #LRNY sucht.
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Marcel Schler on 22 Apr 2009 under
Microblogs & Co. |
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Wenn man Kleinanzeigen über Twitter veröffentlicht, ist die Reichweite erstmal auf die eigene Followerschaft eingegrenzt.
Abhilfe schafft die neue Twitter-Anzeigenplattform Tweetmarkt!
Hinter dem Projekt stecken die Jungs von der Hamburger Agentur blackbeltmonkey (Gruß an Nikolai).
Idee und Konzept stammt von BUTTERPLANET. In seinem Blog erklärt Oliver seine Idee und das Konzept.
Einheitliche Hashtags, sollen die Angebote und Gesuche nach Region filtern und die Suche einfacher gestalten.
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Marcel Schler on 22 Apr 2009 under
Allgemein |
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Denise ist Studentin der Angewandten Kommunikations- und Medienwissenschaften an der Universität Essen-Duisburg und sucht für Ihre Bachelor-Arbeit noch Freiweillige, die an Ihrer kleinen Studie teilnehmen. Die Befragung soll die Einschätzung von Online Social Communities durch deren Mitglieder, sowie das Verhalten der Mitglieder innerhalb dieser Communities erforschen.
Alle Angaben sind anonymisiert und werden natürlich streng vertraulich behandelt.
Nehmt Euch doch bitte die 5 Minuten Zeit und nehmt an dieser Studie teil.
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Marcel Schler on 20 Apr 2009 under
Kampagnen,
Web 2.0 Projekte |
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Es begann mit einer alltäglichen Begegnung des Soziologie-Studenten Ole Seidenberg aus Hamburg: Der Obdachlose Uwe bettelte an seinem 50. Geburtstag Ole in der Hamburger Fußgängerzone an. Statt Ignoranz oder einer kleinen Spende, lud Ole den Obdachlosen spontan zu einem Essen ein.
Seit mehr als 20 Jahren lebt Uwe bereits auf der Straße und träumt von einem Nachtcafe für Obdachlose. Ole erkannte im Gespräch das Potential von Uwe und startete über das Blog “socialblogger.de” die “Aktion Uwe”.
Im Internet erreichte Uwe mit Hilfe von Ole eine große Reichweite und erhielt nach kurzer Zeit dank der Web 2.0-Aktivitäten des Soziologie-Studenten eine große Anzahl von Hilfe in Form von Spenden über die soziale Spendenplattform Helpedia. Über 1.500 Euro konnten bereits gesammelt werden. Das Medieninteresse ist auch außerhalb des Blogs sehr stark: Der TV-Sender NDR berichtete in einem Fernsehbeitrag über die Aktion.
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Marcel Schler on 15 Apr 2009 under
Kampagnen,
facebook & Co. |
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Ist Facebook für Unternehmen die richtige Plattform? Sollte ein Unternehmen Facebook in Ihrem Marketing-Mix aufnehmen? Eignen sich Web 2.0 Plattformen für Unternehmen?
Viele Firmen stehen Facebook noch sehr kritisch gegenüber… die (hohen) Kosten für eine eigen entwickelte Facebook-Applikation schreckt viele Entscheider ab. Die virale Verbreitung der Applikation und damit auch letztendlich der Erfolg bzw. das Marken-Branding ist schwer kalkulierbar.
Eine Profilseite auf der Facebook-Plattform ist sicherlich nicht das Optimum für die Selbstdarstellung. Also was tun?
Fakt ist jedoch, dass sich auf Facebook die junge Zielgruppe (18-35 Jahre) aufhält und man dort die jungen Menschen am Besten erreicht.
Alfa Romeo in der Schweiz zeigt wie es geht:
Zur Markteinführung des Alfa Mito wurde im März ein dreisprachiges Gewinnspiel unter dem Motto “Be crazy. Win an Alfa MiTo.” auf Facebook platziert. Zur Verbreitung der Botschaft setzte die Agentur OgilvyInteractive auf die viralen Effekte der Social Communities. Lediglich unter der Domain www.alfamito.ch wurde ein Hinweis zum Gewinnspiel veröffentlicht. Das Gewinnspiel wurde auf der MiTo-Facebook-Profilseite integriert.
Die verrückteste Idee der Community wurde gefragt: Was würdest Du tun um einen nagelneuen Alfa MiTo zu gewinnen? Be crazy!
Eine hochkarätige Fachjury wählte im ersten Schritt die besten 10 Ideen. Die verrückten Einsendungen reichen von Bodypainting bis zur Tätowierung “MiTo MiTo” auf dem Po einer jungen Dame.
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Marcel Schler on 10 Apr 2009 under
Web 2.0 Publikationen |
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Der Autor Jörg Kantel (bekannt durch seinen Blog Schockwellenreiter.de) hat sein neues Web 2.0-Buch “Per Anhalter durch das Mitmach-Web” veröffentlicht.
Auf über 300 Seiten beschreibt der Autor anhand von mehreren Workshops und Beispielen wie man ganz einfach im Web zum “Sender” von Informationen wird.
Angefangen von den Basics (Wie erstelle ich meine eigene Homepage), beschreibt er in seinem Buch auch was hinter den Begriffen wie Flickr, YouTube, Xing und facebook steht.
Der Leser erhält dadurch einen umfassenden Einblick, was im Web 2.0 Zeitalter möglich ist und wie man die zur Verfügung stehenden Werkzeuge optimal anwendet, um ein Teil im Mitmach-Web zu werden.
Eine ausführliche Buchbeschreibung findet Ihr in seinem Wiki. Das Buch könnt Ihr auf Amazon bestellen.
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Marcel Schler on 06 Apr 2009 under
Kampagnen,
Web 2.0 Projekte |
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Mittlerweile gibt es schätzungsweise ca. 3.000 deutschsprachige Unternehmensblogs. Corporate Blogs sind im Web 2.0-Zeitalter zu einem (glaubwürdigen) Marketingsinstrument der Unternehmen geworden.
Im Allgemeinen setzen in erster Linie typische Web 2.0 Unternehmen bzw. Internet-Firmen ein Corporate Blog bereits ein. Größere Unternehmen nehmen das Blog allerdings als Marketingsinstrument zögerlich, aber nachweislich verstärkt in Ihrem Marketingmix auf.
Bestes Beispiel ist hier u.a. T-Systems, Daimler oder auch der Frosch-Blog des Traditionskonzern Werner & Mertz aus Mainz.
Geschäftsführerin Kirstin Walther der Kelterei Walther hat den Einfluß eines Corporate Blogs wie folgt beschrieben: “In den 79 Jahren seit der Gründung der Kelterei im Jahr 1927 hat nichts solchen Einfluss auf die Geschäftsausrichtung des Unternehmens gehabt wie das seit Januar 2006 bestehende Saftblog. Ohne das Weblog wäre die Firma pleite. Definitiv!”.
Mehr über den Erfolg und den Erfolg des Blogs der Kelterei Walther könnt Ihr im Artikel der Sächsischen Zeitung nachlesen.
Im Hinblick auf Krisenkommunikation kann ein Corporate Blog Glaubwürdigkeit in Form von einer persönlichen Ansprache und Fakten vermitteln: Der General Motors Europa-Chef Carl-Peter Forster bloggt im offiziellen GM-Blog über die aktuelle Situation im GM-Konzern und stellt sich somit öffentlich zur Diskussion. 2 Kommentare hat Carl-Peter Forster bereits selber kommentiert. Ein offener Dialog von der Konzernleitung eines Weltkonzerns wie GM ist in den klassischen Medien schlicht undenkbar.
Allerdings gibt es auch Stolpersteine bei der Erstellung eines Unternehmensblog. Im Vorfeld sollte man bei der Überlegung eines Corporate Blogs sich bewusst sein, dass es kein Selbstläufer ist, sondern gerade in der Anfangsphase sehr zeitintensiv ist.
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