Die neue Art von Online-Bewerbungen im Kreativ-Bereich
Im Blog “Design Tagebuch” fiel mir sofort ein grüner Banner auf. Robert Voigt ist Art Director aus Düsseldorf und sucht auf dieser ungewöhnlichen Weise einen neuen Job in seiner Heimatstadt Berlin.
Das Werbebanner verlinkt zur Website www.robert-voigt.de, wo das “Selbst-Marketing” weiter geführt wird. Robert zeigt mit dieser Art von Bewerbung, dass er ein Experte im Bereich Online-Marketing ist. Zumindest kann er sich – als Produkt gesehen – sehr gut online vermarkten.
Robert präsentiert sich in Form einer Videoansprache, wo er seinen zukünftigen Arbeitgeber im Vorfeld von seiner Rhetorik und Ausstrahlung überzeugen kann.
Nach soviel Lob, kommen natürlich auch Verbesserungsvorschläge von mir:
Meiner Meinung nach nutzt er das Medium Video nicht optimal! Was er sagt, wirkt sehr aufgesetzt und eintönig. Hier empfehle ich die Kombination mit einem Showreel. Robert könnte visuell Arbeitsproben präsentieren und somit seine Erfahrung in diesem Bereich optimaler darstellen, anstatt nur von “weltweit größten Firmen” zu sprechen.
Des weiteren hat er seine Texte in 3. Person verfasst. Warum? Robert präsentiert in erster Linie sich selber und eine persönliche Ansprache wirkt sicherlich sympatischer.
Fazit: Kreative Bewerbung und ungewöhnliche Vermarktung.

Mein Name ist Marcel Schler, ich bin freiberuflicher Social Media Berater aus Wiesbaden und blogge seit 2009 über News im Social Media Umfeld.
naja..die idee is nicht gerade neu..was völlig fehlt sind seine arbeitsproben. auf mich macht er eher den eindruck eines totalen nerds und klugs***s. dabei wollen doch gerade kreative agenturen immer die arbeiten von bewerbern sehn. also mir geht er mächtig auf die nerven.
Es ging auch in erster Linie um die Kombination: Bannerwerbung auf einem sehr gut besuchtem Designblog in Kombination mit einer Video-Bewerbung.
[...] (endlich) rollt gab es natürlich bereits die recht bekannten und genialen Bewerbungen von Robert Voigt (Frühjahr 2009) und dem potentiellen Google-Mitarbeiter Matthew Epstein (Sommer 2011). Natürlich sieht es auf [...]