Archive for August, 2009

10 Tipps für Unternehmen im Social Web

Der Wochenanfang startet mit 10 guten Tipps, wie Unternehmen sich im Social Web optimal präsentieren können. Die Web 2.0 Möglichkeiten werden oft von Unternehmen nicht genutzt. Eine “einfache” Website reicht heut zu Tage für die meisten Firmen nicht mehr aus.

Martin Weigert bringt es im netzwertig-Blog mit folgenden Worten auf dem Punkt: “Während sich zu diesem Thema Bücher, Tagungen und wochenlange Seminare füllen lassen, reicht ein simples Zehn-Punkte-Programm aus, um die wichtigsten Teilschritte der Kommunikationsstrategie im sozialen Web zusammenzufassen.”

Das kann ich nur unterstreichen und empfehle euch dringend die 10-Tipps im netzwertig-Blog.

Neue Studie „Web 2.0 in Unternehmen“ kostenlos als Download

social-mediaIm ersten Halbjahr 2009 wurden leitende Angestellte, Vorstände, Geschäftsführer oder Firmeninhaber von insgesamt 350 Unternehmen von Studenten der Cologne Business School unter der Leitung von Prof. Dr. Klemens Skibicki zur Nutzung des Web 2.0 befragt.

Die Studie hatte zum Ziel herauszufinden, ob die Veränderungen im Kommunikationsmodell durch Social Media bereits bei Entscheidern in Unternehmen „angekommen“ sind und ob bzw. wie diese auf die neue Kommunikationskanäle reagieren.

Die schriftliche Auswertung übernahm das Kölner Unternehmen  Brain Injection Ltd. & Co. KG unter Leitung von Frank Mühlenbeck.

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Facebook – größte Reichweite in Deutschland

Wie wichtig die Social Network Plattform Facebook mittlerweile auch in Deutschland ist, zeigen die aktuellen Messungen des Marktforschungsunternehmens Nielsen. Dabei hat der “Netzökonom” Holger Schmidt im FAZ-Blog richtig analysiert, dass Facebook in Deutschland aktuell die einzigste Plattform ist, die einen deutlichen Wachstum verzeichnen kann.

Das unterstreicht auch die Wichtigkeit der Plattform, bei der Planung von Social Media Kampagnen. Natürlich ist dies stark von der Zielgruppenauswahl abhängig, aber generell sollte Facebook bei der Planung für deutsche Aktivitäten eine hohe Priorität genießen.

Holger Schmidt hat in seinem Blogbeitrag auch ein Blick auf die Business-Social-Networks, sowie die Reichweite von Twitter geworfen. Sehr empfehlenswert!

snaugust2009

Grafik: Veröffentlicht im FAZ-Blog.

Statistik-Tool für YouTube: YouTube Insight

youtube-insightBereits Ende März 2008 hatte Google das kostenlose Statistik-Tool YouTube-Insight veröffentlicht. In Foren und Blogs ist oft die Sprache von dem Google Analytics für YouTube.

Auch im Hinblick auf die Erfolgsmessung von den eingestellten Videos im eigenen (Corporate-) YouTube-Channel, eine sehr wichtige Ergänzung. Google verspricht eine anonyme Datenerhebung…

Wie findet man YouTube-Insight?
Im eigenen YouTube-Konto unter der Option “Meine Videos verwalten”, dann auf “Videos, Favoriten & Playlists”. In der Anzeige im eingestellten Video gibt es ein Button “Infos zu diesem Video”. Danach startet sich YouTube-Insight.

Eine andere Möglichkeit ist das Infofenster im rechten Bereich, voraussgesetzt man ist eingeloggt und guckt sich eigenes Video an (Optionen des Videoeigentümers).

Welche Funktionen bietet YouTube-Insight?
Neben den allgemeinen Daten wie die Anzahl der Aufrufe, bietet es eine Vielzahl von Features. YouTube-Insight zeigt zum Beispiel die Stelle mit dem meisten Ausstieg an. Für die Optimierung der eingestellten Videos eine wichtige Hilfe.

Wird die Zielgruppe optimal angesprochen? Diese Frage wird durch die Darstellung der Altersgruppen beantwortet. Die Auswertung findet über die angebenen Daten im YouTube-Konto statt. Diese Daten dienen auch für die Erhebung der soziodemographischen Daten (Herkunft, Region, Geschlecht).

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What the F**K is Social Media

Eine Erklärung (leider nur auf englisch), was es mit Social Media auf sich hat.

Gefunden im Krautsource-Blog

View more documents from Marta Kagan.

Best Practise: KIA präsentiert das neue Modell Soul auf Facebook

facebook-kia-soulGo Hamster, Go! Das ist der Titel der Facebook-Applikation der asiatischen Automarke KIA. Die US-Tochter Kia Motors America erweitert Ihre Social Media Aktivitäten mit einer interaktiven Facebook-Applikation.

Alles was dazu benötigt wird, ist eine Webcam. Der Spielablauf ist wie folgt: Mit der Webcam ist man Bestandteil des Spiels und der eigene Kopf wird als Magnet verwendet.

Dann geht es auch schon los: Über ein Laufband erscheinen mehrere Hamster, die Shirts in verschiedenen Farben tragen. Links unten im Spielfeld steht ein KIA Soul Modell in einer bestimmten Farbe. Ziel ist es, mit dem Kopf/Magneten den Hamster mit der gleichen Farbe magnetisch anzuziehen und diese dann in das Auto zu setzen.

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Unternehmenskommunikation 2.0 – ohne E-Mails, dafür mit Yammer

yammerDie E-Mail Flut nimmt täglich zu. Man wird in CC gesetzt, erhält Informationen die vielleicht nur sekundär interessant sind oder im schlimmsten Fall auch überhaupt nicht von Interesse sind.

Viele kennen Twitter, aber für die interne Unternehmenskommunikation ist Twitter nicht geeignet. Hier kommt der Enterprise Microblogging Dienst “Yammer” im Spiel. Durch den Einsatz von Yammer lassen sich die internen Mails deutlich reduzieren, was für die interne Selbstorganisation ein großer Vorteil ist.

Die Funktionen sind ähnlich wie bei Twitter: Statusmeldungen werden via Hash-Tags gekennzeichnet und die Informationen sind dadurch schnell auffindbar. Yammer bietet sich aber für eine Enterprise 2.0 Lösung an, da auf Yammer auch geschlossene Projektgruppen angelegt werden können.

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Wie glücklich ist die Blogosphäre aktuell?

wefeelfineJonathan Harris und Sep Kamvar haben die Blogosphäre seit August 2005 beobachtet, analysiert und Ihre Forschungsarbeit nun auch unter www.wefeelfine.de dokumentiert.

Es wurden Beiträge erfasst, die mit “I feel” oder “I am feeling” beginnen. Daraus konnte man die Grundstimmung der Beiträge einfangen und analysieren.

Als Quelle dienten u.a. MSN, MySpace, Blogger, Flickr, Technorati, Feedster, Ice Rocket und natürlich Google.

In Ihrer We feel Fine-Online-Applikation kann man sich die aktuellen Ergebnisse anzeigen lassen und nach verschiedenen Kriterien, wie Alter, Geschlecht oder auch nach Suchwörter filtern.

Einen ausführlicheren Artikel könnt Ihr im Blog KarmaKonsum nachlesen.

Greenpeace startet neue Mitmach-Plattform

greenaction-blogAm 01.08.2009 ging die neue Plattform “GreenAction” von Greenpeace Deutschland online. Bereits nach kurzer Zeit sind über 1.100 Aktivisten auf GreenAction registriert.

Auf GreenAction kann sich Jeder für den Umwelteinschutz einsetzen, indem er entweder eigene (Umwelt-)Kampagnen der Community vorstellt und dafür geeignete Mitstreiter sucht oder fremde Kampagenen als Aktivist unterstützt. So wird aus einer Stimme ein lauter Chor, der sich für ein Projekt einsetzt.

Die verschiedenen Kampagnen werden direkt auf der Startseite auf eine Deutschlandkarte abgebildet, so dass jeder seine Kampagne vor Ort finden und unterstützen kann. Innerhalb einer Kampagne hat man eine eigene Bildergallerie und ein Gästebuch für die Präsentation zur Verfügung.

Um den Web 2.0 Gedanke auch außerhalb der Plattform fortzuführen, besteht die Möglichkeit seine Kampagne auf Facebook zu veröffentlichen oder per RSS-Feed zu abonnieren.

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10 Fragen an Volker Gaßner von Greenpeace

volker-gassnerWie bereits am Freitag angekündigt, beginnt heute die neue Interview-Serie im Blog. In einem 14-Tage Rhytmus werden Personen aus den unterschiedlichsten Bereichen interviewt.
Den Anfang macht Volker Gaßner von Greenpeace Deutschland, der uns ein Blick hinter den Kulissen gewährt.

In unserem Interview gibt er Antworten wie Greepeace Deutschland von den Web 2.0 Tools profitiert und welchen Stellenwert die neuen Kanäle in der Unternehmenskommunikation und -planung haben.

An dieser Stelle möchte ich mich beim Herrn Gaßner für das nette Interview und seine Zeit für die Beantwortung der Fragen bedanken.

01. Hallo Herr Gaßner, stellen Sie sich bitte den Lesern kurz vor und beschreiben Sie Ihre Tätigkeit bei Greenpeace Deutschland.
In der Greenpeace-Zentrale in Hamburg arbeite ich seit dem Jahr 2000. Kennengelernt habe ich die Organisation davor in zehn Jahren ehrenamtlicher Arbeit in den Greenpeace-Gruppen Frankfurt und Marburg.

In meiner Zeit als Kampaigner habe ich Strategien für die Einbindung unserer Ehrenamtlichen Aktivisten in die Kampagnenarbeit entwickelt und durchgeführt, aber auch Kampagnen wie de Kampagne Müllermilch = Genmilch und die Jugendkampagne SolarGeneration geleitet.

Seit Januar 2008 verantworte ich den Teilbereich Presse, Recherche und Neue Medien.

02. Greenpeace twittert sehr erfolgreich, ist auf Facebook mit über 1.600 Fans der deutschen Greenpeace Fan-Page vertreten und betreibt diverse Themen-Blogs. Musste am Anfang viel Überzeugungsarbeit in der Greenpeace-Zentrale geleistet werden, um sich für die verschiedenen Kommunikationskanäle zu öffnen?
In der Strategie waren wir uns schnell einig, dass das Internet für unsere zukünftige Kommunikation eine stärkere Rolle spielen muss. Alleine schon um die jüngeren Zielgruppen zu erreichen, deren Medienkonsum praktisch komplett im Web stattfindet.

Wichtig war und ist, dass die Geschäftsführung voll hinter unserer Internet-Strategie steht und sie stützt. So wurde auch unser Vorschlag eine offene Community zu entwickeln sehr schnell angenommen und unterstützt. Aber für viele Kollegen stellen die neuen Kommunikationskanäle auch eine enorme Herausforderung an ihr Ressourcen- und Zeitmanagement dar.

Wir fahren unsere etablierten Kommunikationskanäle bisher auch sehr erfolgreich weiter und bedienen zusätzlich unsere eigenen sowie die externen Angebote im Web z.B. bei Facebook, YouTube oder Twitter.

03. Die neuen Kommunikationskanäle sind gerade in der Anfangszeit sehr zeitintensiv. Wie wurde der Aufwand intern bewältigt?

Wir haben unser Team vor allem in den Phasen der Konzepterstellung verstärkt. Wir verfolgen den Ansatz, dass die Kommunikation im Bereich Social Media auch von unseren Kampaignern übernommen wird.

So bloggt beispielsweise unsere Kollegin und Meeresexpertin Iris Menn über ihre wissenschaftliche Arktis-Reise auf dem Greenpeace-Schiff Esperanza . Aber auch unsere KollegInnen aus dem Briefcenter schreiben neuerdings im Greenpeace-Blog und beschreiben sehr charmant einen Aspekt der Greenpeace-Arbeit, den die Öffentlichkeit wenig kennt.

04. Haben die Web 2.0 Kommunikationen die Arbeiten bei Greenpeace in Form von Öffentlichkeitsarbeit und Kampagnen stark verändert?
Bisher haben sie unsere Arbeit nicht stark verändert. Aber ihr Einfluss nimmt zu. Heute bekommen wir z.B. über Twitter in kürzester Zeit ein ungefiltertes Feedback zu unseren Aktionen und unserer Informationsarbeit.

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