Den Gast als Multiplikator einsetzen: Social Media im Gastronomie-Bereich

Das Gastronomie-Gewerbe gilt als hart umkämpft und viele Gäste kommen durch Empfehlungen von Freunden oder Arbeitskollegen. Daher steht die Qualität und die verbundene Zufriedenheit für den Gastronom an oberster Stelle. Nur wie kann der Gastronom die Zufriedenheit der Gäste messen?

Eine effektive und kostengünstige Art und Weise bilden hierbei verschiedene Social Media Ansätze. Die Gäste sollen Ihre Meinung auf fachspezifische Bewertungsportale wie Restaurant-Kritik.de oder Qype.de veröffentlichen und werden dadurch gleichzeitig zu einem Multikplikator UND zum Kritiker.

Der Gastronom hat die Chance auf die (teilweise sehr detailierte) Kritik im Nachgang einzugehen oder im besten Fall auch Kontakt mit dem Kritiker aufzunehmen. Im Normalfall würde die Kritik den Wirt/Besitzer nicht erreichen und der Gast würde das Lokal nicht mehr betreten.

Theorie und Praxis
Aufgrund der hohen Anzahl der Restaurants auf Qype.de sollte man annehmen, dass diese Strategie bereits größenteils umgesetzt wird. Dies ist in der Realität aber nicht der Fall: Viele Gastronomen kennen die Bewertungsportale noch nicht einmal und kennen die Kritiken nicht.

Mit einem Flyer (Bewerten Sie uns auf Qype.de) und ein Link auf der eigenen Website lenkt man den Gast in die richtige Richtung. Des Weiteren wird ein Interessent, der nur die Restaurant-Website kennt, durch die positiven Bewertungen beeinflusst und erhält einen weiteren Anreiz für einen Restaurantbesuch.

Der Gast als Fan und Multiplikator
Eine Fan-Page auf der Social Network Plattform Facebook birgt für Restaurant ein enormes Potential. In erster Linie kann sich das Restaurant optimal mit einer Fotosammlung präsentieren und auf bevorstehende Events aufmerksam machen (als Ergänzung zum Newsletter).

Der Gast dient auch hier als Multiplikator im eigenen Freundes-Netzwerk. Wenn er sich als Fan für die Fan-Page einträgt oder auch hinterher für eine Veranstaltung anmeldet, wird dies im Freundes-Netzwerk veröffentlicht.

Statistisch gesehen, hat ein User durchschnittlich auf Facebook 100 Freunde. Ein enormes Potential für die Viralität.

Beispiele aus der Praxis
Man muss sehr lange suchen, um wirklich gute Beispiele zu finden. Als Best Practise Beispiel muss man die NIEDERLASSUNG in München nennen. Die Mitarbeiter twittern fleissig und veranstalten zusätzlich noch ein Twitter-Stammtisch (Twitttisch und Twittwoch).

Die Qype-Bewertungen und eine Fan-Page auf Facebook runden die Web 2.0 Aktivitäten ab. Die Zahlen sprechen für sich: Über 250 Fans nur auf Facebook – Das sind 250 Multiplikatoren.




2 Kommentare vorhanden zu “Den Gast als Multiplikator einsetzen: Social Media im Gastronomie-Bereich”

  1. [...] nah am Kunden operieren und auf dessen Zufriedenheit angewiesen sind, wesentlich. So auch in der Gastronomie, denn hier entscheidet nicht „nur“ die Qualität des Essens, sondern auch die Atmosphäre des [...]

  2. Gastronomie Bewertungen…

    Gastronomie Bewertungen haben schon seit Bestehen dieser Branche mehr Gewicht als in anderen Industriezweigen. Erstens haben positive Empfehlungen über Nahrungsmittel und deren Zubereitung gleichfalls einen Aussagegehalt über den gesundheitli…




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