Social Media Kampagne auf Facebook der Austrian Airlines
Die Fluggesellschaft Austrian Airlines aus Wien hat eine Social Media Kampagne gestartet, die überwiegend auf Facebook platziert ist. Das primäre Ziel ist die Markenbekanntheit von Austrian Airlines zu steigern und die Communitybildung im Social Network Facebook.
Ein Gewinnspiel, in Form einer eigenen Facebook-App lässt den Facebook-Fan in die Rolle eines Piloten der Airline schlüpfen. Im zweiten Schritt muss der Pilot den Ablughafen zum festgelegten Zielort Wien wählen und anschließend sein Freundesnetzwerk auffordern, im Flugzeug Platz zu nehmen.
Das Ziel ist es, alle vorhandenen 99 Plätze mit Freunden zu füllen, die gleichzeitig auch Fan auf der Fanpage werden. Bis zum 05.09.2010 um 24.00 hat man Zeit, seinen Jet vollständig zu füllen: Je voller der Jet, umso höher die Gewinnchance! Eine eigene URL kann für die Verbreitung per E-Mail verwendet werden, allerdings fehlt hier eine Empfehlungsfunktion auf der App-Seite.
Welchen Mehrwert hat das Gewinnspiel für den Fan?
Der Gewinner (Pilot) fliegt mit seinen 99 Freunden für 1 Tag nach Wien. Die Einladung der Fans findet über das Anfragen-Tool auf Facebook an die Freunde statt.
Welche Chance hat Austrian Airlines in seiner Social Media Kampagne verpasst?
Die Flugziele der Airline wird auf der Facebook App nicht kommuniziert und die “Fluggäste” haben keine weiteren Interaktionsmöglichkeiten. Empfehlenswert wäre beispielsweise die Nennung der Lieblingsländer oder die besuchten Länder der Fluggäste, mit der Darstellung einer Karte.
Darüber hinaus wäre eine Platzwahl der Fluggäste in Kombination mit der Einladung neuer Freunde aus dem Freundes-Netzwerk des Fluggastes eine Erhöhung der Reichweite gewesen.
Was ist eure Meinung zur Social Media Kampagne?


Mein Name ist Marcel Schler, ich bin freiberuflicher Social Media Berater aus Wiesbaden und blogge seit 2009 über News im Social Media Umfeld.
Finde ich eigentlich ganz schön, da absoluter Mehrwert für die Nutzer.
Doch das nur jeweils 12 Freunde eingeladen werden können und auf die Microsite geleitet wird, ist suboptimal.
Danke für die Casestudy
Sebastian