Pinterest: The next big thing oder nur ein Hype?

FOCUS Online hat Pinterest schon als “Facebook-Killer für Schöngeister” betitelt. Pinterst ist im Grunde genommen nur eine Pinnwand, die vom Nutzer unter dem eigenen Account erstellt wird, wo er Bilder “anpinnen” und in Social Networks weiterteilen kann.


Der große Vorteil gegenüber Flickr & Co:
Man kann jedes Bild auf einer Website – mit Hilfe des Browsers – an seine Pinnwand pinnen. Unter seinem eigenen Account, hat der Nutzer die Möglichkeit mehrere Pinnwände zu veröffentlichen und in Alben einsortieren.

So können sich im laufe der Zeit spannende Fotoalben entwickeln.

Jetzt kommt der Vorteil:
Man muss nicht das Bild von einer Website abspeichern und wieder hochladen. Die Pinboards können zusätzlich auch nach dem Twitter-Prinzip gefolgt werden.

Mit der einfachen Benutzung fangen auch die Probleme mit dem Datenschutz an:
Pinterest hat nach heftigen Protesten seine Nutzungsbedingungen vor kurzer Zeit entschärft: Der Passus, wonach Bilder der Nutzer verkauft werden darf, wurde wieder gestrichen.

Generell gehört unter dem Aspekt des Datenschutzes alle Bilder dem Website-Betreiber (oder Urheber) und nicht Pinterest. Der Urheber wird vorher nicht gefragt und die Bilder ohne seine Zustimmung auf Pinterest veröffentlicht. In einem FOCUS Online-Artikel beschreibt Anwalt Carsten Ulbricht die rechtliche Seite folgendermaßen: “Die meisten deutschen Juristen kommen zu der Bewertung, dass Pinterest gegen das Urheberrecht verstößt“.

Lohnt sich Pinterest für Unternehmen?
Es kommt hierbei – wie in jeder Social Media Strategie – auf die Zielsetzungen und Produkte des Unternehmens an. Laut verschiedenen Studien ist die Zielgruppe vorwiegend weiblich.

Für Hotelbetreiber oder für das Städtemarketing könnte es sehr interessant sein. Für andere Branchen oder Unternehmen fehlt mir noch der tatsächliche Nutzen! Ich halte es für unmöglich, dass jemand beispielsweise Alu-Rohre eines B2B-Herstellers folgt oder weiter verbreitet.

Aus meiner Sicht wird der Social Media Dienst bisher stark gehypt, aber ich halte es für ein nettes Features in der privaten Anwendung.




3 Kommentare vorhanden zu “Pinterest: The next big thing oder nur ein Hype?”

  1. Steffen sagt:

    Da bin ich ganz deiner Meinung. Da Pintrest einen Schwerpunkt bei den Themen Design und Mode hat, könnte es auch für diese Branchen ganz interessant werden (Beispiel Modelabels oder Versandhäuser wie Zalandoo). Aber da wir gerade in letzter Zeit einen Starken Trend zur Zentalisierung auf facebook haben und auch die Datenschutzbestimmungen eine schwierige Sache sind, gehe ich eher Futon einem Hype im privaten Bereich und nicht von einem neuen großen Player im Bereich Social Media aus.

  2. B.Kröner sagt:

    Ich bin mir nicht ganz sicher ob Pintrest in der Social Media Welt genauso erfolgreich wird wie Facebook.
    Meiner meinung ist es schonmal ein gutes konzept aber sie werden noch einige Kritik bekommen.
    Mfg

  3. Claudia sagt:

    Ich schätze mal das dies eher nur ein Hype bleibt. Natürlich wird es einige dauerhafte anhänger gefunden haben oder wir solche noch finden, jedoch ist und bleibt Facebook ganz oben in der Social Medai Rangliste…




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