Auch wenn der Beitrag im IT-Republik Portal vom Oktober ist, ist er meiner Meinung nach, immer noch sehr aktuell. Im Hinblick auf die steigenden Nutzerzahlen von Facebook und Magento, bietet sich Facebook für die Publikationen verschiedener E-Commerce Maßnahmen an.
Seit längerem kann man die Schnittstelle Facebook Connect im Magento-Bestellprozess integrieren (siehe Video).
Darüber hinaus bietet sich auch eine erweiterte Interaktion im Entscheidungsprozess an, mit Hilfe des Plug-In “Facebook Connect Social Shopping“. Das Magento Plug-In ermöglicht mit einem Klick seinen Freundeskreis auf Facebook in die Kaufentscheidung mit einzubeziehen und die angebotene Ware zu präsentieren.
Damit kein Offline-Kontakt in die Kaufentscheidung einbezieht wird, erhält der User eine Anzeige, welche Kontakte aktuell auf Facebook online sind.
Schon 2006 hat die FAZ es passend umschrieben: “Aus E-Commerce wird Social Commerce…”. 4 Jahre später, können viele Personen mit dem Begriff Social Commerce wenig anfangen.
Beispielhafte deutsche Unternehmen im Social Commerce Umfeld sind zweifelslos Edelight, Smatch und Dawanda. Auf fast 70 Seiten analysiert die Kölnerin Hediye Evsan als Business Case den Platzhirschen H&M.
Tolle Präsentation und endlich mal eine Präsentation zum Thema Social Commerce in deutscher Sprache!
XING-Nutzern dürfte die eCommerce-Lounge bereits ein Begriff sein, seit fast genau zwei Jahren existiert dort sehr erfolgreich eine entsprechende Gruppe mit über 8.000 Mitgliedern und nahezu 5.000 Beiträgen. Auf Facebook ist die Fanpage mit aktuell 100 Fans noch schwach vertreten.
Seit dem 09. Januar 2010 gibt es unter www.ecommerce-lounge.de das gleichnamige Online-Magazin.
Die eCommerce Lounge soll laut Betreiber dieser Plattform eine weitere Anlaufstelle für alle Interessierte dienen und bietet neben Neuigkeiten aus dem eCommerce-Bereich auch Fachberichte bekannten eCommerce-Profis.
Im Magazin werden Themen rund um die Bereiche Social Commerce, Usability, Marketing und der Sicherheit behandelt. Man kann sehr gespannt sein, wie sich das Magazin in den nächsten Jahren als Informationsplattform etabliert.
Was brands4friends für die Modewelt ist, soll in naher Zukunft auch Black Pirate Coffee für die Kaffeeliebhaber werden. Der erste Shopping-Club – in der Web 2.0-Welt – für Kaffee wurde Ende September gestartet.
Die Pressemeldung bringt das Konzept auf den Punkt: “Dank der Black Pirate Coffee Crew können Kaffeeliebhaber nun an regelmäßig wechselnden Specials teilnehmen, bei denen Kaffeemarken angeboten werden, die durch Geschmack, Röstung oder ihre Positionierung überzeugen und die es auf dem deutschen Markt bisher nur schwer oder gar nicht zu kaufen gab.
Zusätzlich lässt eine ausgesuchte Palette hochwertigen Zubehörs, das Herz jedes Home-Baristas höher schlagen. Bei allen angebotenen Kaffees informieren die Black Pirates ausführlich über Herkunft, Anbau und Aufbereitung und geben Tipps für die richtige Zubereitung. (weiterlesen…)
Am Montag startet die neue Interview-Reihe auf “I love Web 2.0″. Sofern es die Zeit zulässt, wird in einem 2-Wochen Turnus Interviews veröffentlicht.
Es werden Personen aus unterschiedliche Bereiche interviewt. Start-Up Unternehmer, Web 2.0 Persönlichkeiten, sowie Verantwortliche auf Kundenseite, die Ihre Sicht auf die neuen Kommunikationskanäle erläutern.
Am Montag startet die Interview-Serie mit Volker Gaßner, der als Teamleiter für die Bereiche Presse, Recherche und Neue Medien in der Greenpeace Zentrale in Hamburg zuständig ist.
Interview-Partner werden natürlich immer gesucht: Also meldet euch!
Im Blog “Design Tagebuch” fiel mir sofort ein grüner Banner auf. Robert Voigt ist Art Director aus Düsseldorf und sucht auf dieser ungewöhnlichen Weise einen neuen Job in seiner Heimatstadt Berlin.
Das Werbebanner verlinkt zur Website www.robert-voigt.de, wo das “Selbst-Marketing” weiter geführt wird. Robert zeigt mit dieser Art von Bewerbung, dass er ein Experte im Bereich Online-Marketing ist. Zumindest kann er sich – als Produkt gesehen – sehr gut online vermarkten.
Robert präsentiert sich in Form einer Videoansprache, wo er seinen zukünftigen Arbeitgeber im Vorfeld von seiner Rhetorik und Ausstrahlung überzeugen kann.
Nach soviel Lob, kommen natürlich auch Verbesserungsvorschläge von mir:
Meiner Meinung nach nutzt er das Medium Video nicht optimal! Was er sagt, wirkt sehr aufgesetzt und eintönig. Hier empfehle ich die Kombination mit einem Showreel. Robert könnte visuell Arbeitsproben präsentieren und somit seine Erfahrung in diesem Bereich optimaler darstellen, anstatt nur von “weltweit größten Firmen” zu sprechen.
Aktuell beschäftige ich mich beruflich ein wenig mit dem Thema Liveshopping. In der aktuellen BrandEins-Ausgabe sind unter anderem auch 2 Artikel zum Thema Live Shopping. Dabei bin ich auf das Angebot von myliveshopping.de gestossen. Ich hatte hier bereits über die Liveshopping-Übersicht von One-Day-One-Product.de berichtet.
myliveshopping.de bietet auf dem ersten Blick mehr: Mit mehr über 40 (!) Liveshopping-Anbieter in Ihrem Verzeichnis, ist das Verzeichnis fast doppelt so groß wie das von One-Day-One-Product.de. Die Übersicht ist strukturierter und der optische Gesamteindruck ist einfach stimmiger. Die Preissuche kann man noch nach Themenbereiche, wie z.B. Elektronik oder Haus & Garten eingrenzen.
Die Angebote werden inkl. Produktabbildung täglich um Mitternacht aktualisiert.
Harald Ernst, der ehemalige Geschäftsführer vom Shopping-Club BuyVIP hat heute seine neue Geschäftsidee “Tellja” gelaunched.
Tellja setzt an den Gedanken “Gute Freunde erkennt man an guten Empfehlungen” und bietet eine Empfehlungs-Funktion als Widget für den eigenen Online-Shop an. Sofern eine Bestellung aufgrund deiner Tellja-Empfehlung eingegangen ist, erhält man zum Dank als Empfehler eine kleine Prämie vom jeweiligen Online-Shop. Die Idee einer viralen Verbreitung der Produkte anhand einer (prämienbezogenen) Empfehlung halte ich persönlich für sehr gut und könnte auch gerade bei kleineren Online-Shops einen Zusatznutzen bringen.
Web 2.0 hat auch den klassischen E-Commerce-Bereich grundlegend verändert. Ein “Trend” der aus den USA stammt, ist das Live-Shopping. Über einen bestimmten Zeitraum (in der Regel 24 Stunden) ist nur ein einziges Produkt zu einem sehr günstigen Preis verfügbar. Der erste Anbieter, der mit diesem Verkaufskonzept auffiel, war die Live-Shopping-Plattform woot! aus Amerika.
Das Produkt ist meistens nur begrenzt verfügbar und am Folgetag nicht mehr erhältlich. Auch wenn es sich um eine Aktion handelt, gilt hier das normale Umtauschrecht. Also kaufen ohne Risiko.
Auch die großen Versandhäuser setzen das Live-Shopping Konzept. Bestes Beispiel ist hier Quelle, die es auf Ihrer Website als “Q des Tages” bewirbt.
Die Anzahl der Live-Shopping Plattformen ist in letzter Zeit aufgrund diverser Start-Up Unternehmen in diesem Bereich sehr stark gewachsen.
Um den Überblick nicht zu verlieren, bietet die Website One-Day-One-Product.de einen aktuellen Überblick über die tagesgültigen Angebote von mittlerweilen 26 Live-Shopping-Anbietern. Darunter auch die Bekannten der Branche wie Quelle, Preisbock oder guut.de.
Thomas Promny vom Shopping-Portal Gimahhot hat seine Erfahrungen im E-Commerce in einer 40-Seiten starken Fachlektüre veröffentlicht. In seinem Vorwort nennt er das Ziel dieses Buches, ohne viel Fachchinesisch auch Einsteigern einen Zugang zum Thema Online Marketing zu bieten und natürlich langfristig die Neukundengewinnung.
Eine Übersicht der eingesetzten Fachbegriffe macht es auch für Internet-Einsteiger zu einer leicht verständlichen Lektüre. Die Lektüre umfasst neben zahlreichen Beispielen wie z.B. Aufbau einer SEO-optimierten URL auch die Grundlagen für erfolgreiche Kooperationen mit Marktplätzen von eBay, Amazon und natürlich seinem eigenen Portal Gimahhot. Beispielrechnungen stellen die finanziellen Aussichten dar.