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Best Practice Social Media Kampagne: ültje „Be Nuts – Sag’s durch die Nuss“

ültje startet zusammen mit der Münchener Agentur webguerillas eine Social Media Kampagne, die vorwiegend im Social Network Facebook statt finden. Die Facebook App bezieht die aktuelle TV-Werbung und die Produktpalette mit ein.

Inhaltlich orientiert sich die App „Be Nuts – Sag’s durch die Nuss“ am aktuellen ültje-Claim „Außen zart, innen hart“ und verlängert den TV-Werbespot für das neue Produkt „Rice Crispers“: Der User fügt über seine Webcam mithilfe von Facemapping Augen und Mund in die Online-Nuss ein, bewegt diese über Gestensteuerung und bespricht die Szene mit einem individuellen Satz.

Das so entstehende Video kann anschließend auf Facebook geteilt oder per E-Mail verschickt werden. Ein besonderes Feature besteht in der Möglichkeit, Facebook-Freunde live zur App einzuladen, beide Nüsse miteinander interagieren und kommunizieren zu lassen und ein gemeinsames Video aufzuzeichnen. Alle in der App veröffentlichten Videos nehmen an einem Uservoting teil und haben die Chance auf wöchentliche Gewinne.

„Die Multiuser-Applikation ist mit den Tools Facemapping und Gestensteuerung etwas völlig Neues auf Facebook“, sagt Katrin Bause, Projektverantwortliche bei ültje.

Kate Schmitt, Social Media Managerin bei der begleitenden Agentur webguerillas aus München bestätigt den aktuellen Erfolg der Social Media Kampagne: Seit dem 14. März (Startdatum) wurden über 400 Videos von 250 Usern erstellt. Zusätzlich wurde über 1.200 mal von der Facebook Community abgestimmt und 1.600 neue Fans für die ültje-Fanpage gewonnen.

Also Webcam an und auf geht’s in das Social Media Abenteuer von ültje. Wie ist eure Meinung über die Kampagne?

Reichweite in Social Networks generieren

Im E-Mail Marketing ist der Download von Whitepaper nach Abgabe der Mailadresse für die Adressgewinnung ein gängiges Instrument geworden.

In Social Networks hat sich diese Methode noch nicht durchgesetzt. Die Aktivitäten in Social Networks eignen sich natürlich nicht um E-Mail Adressen zu sammeln, dafür aber um Reichweite und den Bekanntheitsgrad zu steigern.

Wie ist dies möglich? Gibt es Tools für diesen Einsatz?
Die Applikation “Pay with a Tweet” bietet den Download beispielsweiser einer PDF-Datei an, nachdem man ein Tweet oder Facebook-Eintrag mit der Verlinkung zum Download veröffentlicht hat.

Durch diese Maßnahmen generiert man eine hohe Reichweite und das Produkt wird in Social Networks konsumiert. Reichweite steigern gemäß dem eigenen Slogan des Anbieters: “Sell your product for a Tweet“.

Pay with a Tweet – An overview from Leif on Vimeo.

Alnatura auf Facebook – DAS ist Dialog

Ich werde oft gefragt, was Social Media meiner Meinung ist und welchen Vorteil es Unternehmen bieten kann (bei richtiger Handhabung). Die Antwort ist einfach: Dialog!
Social Media ist für mich Dialog mit den Kunden, Interessenten und weiteren Stakeholdern der Firma.

Durch einen stetigen Dialog mit der Zielgruppe über Facebook, Twitter und Co. können Unternehmen wertvolle Informationen über die Zielgruppe (Bedürfnisse, Demografische Daten, etc.) erfragen, sowie gleichzeitig auch neue Kaufanreize schaffen.

Viele Unternehmen verwechseln beispielsweise Facebook mit einem Portal für PR-Neuigkeiten. Oftmals ist es keine Absicht, sondern einfach nur Unwissenheit im Umgang mit den neuen Medien. Eine Fanpage ist schnell eingerichtet, die ersten Fans werden über die Empfehlungs-Funktion im Freundeskreis gefunden und dann geht das Abenteuer “Social Media” schon los. Leider vorwiegend erfolglos.

Die Gründe hierfür sind schnell gefunden: Es wird keine interne Redaktionsliste angefertigt, die verschiedenen Fachabteilungen werden nicht zusammengeführt und das größte Problem besteht darin, dass es keinen Social Media Ansprechpartner im Unternehmen gibt.

Wie der Umgang mit Fans richtig gestaltet werden kann, zeigt uns die Bio-Supermarktkette Alnatura auf Facebook. Auf der Fanpage werden Bilder von Messeaktivitäten veröffentlicht, sowie die Verlinkung zu weiterführenden Informationen auch außerhalb der Alnatura-Welt.

Darüber hinaus werden die Fans an bestehende Prozesse (beispielsweise redaktionelle Planung des Alnatura Magazins) beteiligt und die Meinungen der Zielgruppe abgefragt.

Kennt Ihr weitere positive oder auch negative Beispiele?

Best Practice: Facebook Marketing mit kleinen Mitteln

Die Autovermietung SIXT macht es seit Jahren erfolgreich vor: Sie reagiert sehr schnell auf gesellschaftliche Ereignisse und integriert diese in die eigene Werbekampagne.

Das es auch ohne Millionen-Etat geht, zeigt aktuell der Bio-Shop Konsumgut auf seiner Facebook Fanpage.

Im Januar wurde in der Online-Ausgabe der taz über die Verurteilung eines Robin-Wood-Aktivisten berichtet, der wegen “Mundraub” zu einer Geldstrafe von 125,00 Euro angeklagt wurde. Dabei hat er (laut Bericht) lediglich Spekulatius aus der Mülltonne einer Konditorei genommen, was zu einer Verurteilung wegen Hausfriedensbruch ausreichte.

Konsumgut ist ein Onlineshop für hochwertige Biofeinkost. Natürlich kommt es auch hier vor, dass die Lebensmittel die Mindeshaltbarkeitsgrenze überschreitet und nicht mehr verkauft werden dürfen.

Was sind die Folgen?
In der Regel werden die Lebensmittel vernichtet, auch wenn diese noch genießbar sind.

Konsumgut hat sich den Artikel in der taz zum Anlass genommen und ein 14-tägiges Gewinnspiel auf Facebook gestartet.

Die abgelaufenen, aber noch sehr genießbaren Qualitätsprodukte, werden in Form von 10 Feinschmecker-Pakete verschenkt. Um das Gewinnspiel zu sehen, muss man zunächst Fan der Fanpage werden.

In letzter Zeit ein gängiges Verfahren, um die Anzahl der Fans zu erhöhen. Ein Gewinnspiel sollte immer eine Win-Win-Situation für beide Seiten bedeuten.

Fazit der Aktion
Konsumgut zeigt deutlich, dass Facebook Marketing nicht immer teuer oder komplex sein muss. Mit einfachen Bord-Mitteln und eine Portion Kreativität, kann man im Netzwerk Aufmerksamkeit erregen und seine Community steigern.

Ich bin sehr gespannt, wie sich die Anzahl der Fans innerhalb der 2 Wochen entwickelt.

Best Practice: Schweppes Profile Picture App – schnell auf Facebook Updates reagiert

Facebook hat im Januar 2011 die neuen Profile eingeführt. Die Profile erlauben tolle Spielereien mit den Profilfotos, wobei man schon viele Beispiele auf YouTube oder Facebook sehen konnte.

Der Getränkehersteller Schweppes hat den Trend genutzt und eine virale Marketing-Aktion auf Facebook eingeführt. Schweppes hat die “Profile Picture App” auf seiner Facebook Fanpage veröffentlicht und gleichzeitig ein Video im eigenen YouTube-Channel platziert. Im Video wird eine Schritt-für-Schritt Anleitung der App aufgezeigt, was ganz deutlich die Einfachheit der App aufzeigt.

Durch die “Profile Picture App” lässt sich das eigene Profil in wenigen Schritten optisch aufpeppen und auf Facebook hochladen. Nach der Veröffentlichung auf Facebook, wird im Profil des Nutzers eine Status-Meldung veröffentlicht, mit dem Hinweis auf die “Profile Picture App” von Schweppes.

Eine grandioses Beispiel, wie Schweppes ein aktuelles Thema schnell aufgegriffen hat und für das Branding der eigenen Marke genutzt hat.

Wie ist euere Meinung? Festigt diese Aktion die Marke Schweppes im Social Web?

Social Media Strategie – ein Fremdwort für die meisten Unternehmen?

Ich habe via Facebook eine Grafik von der Agentur Intersection Consulting gefunden, die den aktuellen Zustand nicht besser beschreiben könnte.

In den meisten Unternehmen ist die Auswahl der Plattformen, ohne die Nennung der Ziele, eine normale Handlung. In Briefings von Unternehmen an Social Media Agenturen liest man zuerst die Plattform, welches das Unternehmen als Social Media Kanal ausgewählt hat.

Social Media Iceberg

Welche Ziele verfolgt werden sollen und welche Zielgruppe angesprochen werden möchte, ist oftmals in einem Nebensatz enthalten. Facebook ist mittlerweile ein Buzz-Wort im Marketing geworden und jedes Unternehmen muss “drin” sein.

Die Frage, ob eine Präsenz auf Facebook oder Twitter auf Seiten der Unternehmen ressourcenmässig abgedeckt werden kann, wird oft außer Acht gelassen.

Warum eine Social Media Strategie kein Schnellschuß sein darf!
Eine Social Media Strategie umfasst meiner Meinung nach, verschiedene Aspekte, die das Unternehmen auch langfristig erfolgreich in Social Media Kanälen etabliert. Beispielsweise die Erstellung und Vermittlung von Social Media Guidelines oder die interne Schulung einzelner Mitarbeiter, sowie ein Redaktionsplan für die Social Media Aktivitäten.

Des Weiteren umfasst eine Strategie auch die Vernetzung der einzelnen Kanäle, um den Besucherstrom von der Website oder vom Newsletter auf die neuen Social Media Kanäle zu lenken.

Man kann gespannt sein, was 2011 im Social Web passiert… hoffentlich ein Umdenken bzw. ein Wissenstransfer in den Unternehmen.

Habt Ihr die gleichen Erfahrungen gemacht?

A Life on Facebook

Der französische Video-Designer Max Luere hat einen Lebenszyklus mit und natürlich vorwiegend auf dem Social Network Facebook in einem Video abgebildet.

Im Video hat er die verschiedenen Zyklen und die Möglichkeiten der Plattform in Kombination mit gut ausgewählter Hintergrundmusik dargestellt.

Erkennt Ihr euer Verhalten auf Facebook im Video wieder?

Personalrecruiting mit Facebook Places – Best Practice Beispiel: Jung von Matt

Seit gestern hat Facebook seine Ortungsfunktion “Places” offiziell in Deutschland gestartet. Die Werbeagentur Jung von Matt aus Hamburg hat sich diesen Dienst als Recruiting-Tool zu Nutze gemacht. Generell ist die Agenturendichte in Hamburg sehr groß, was eine hohe Flukationsrate innerhalb der Agenturen zur Folge hat.

JvM hat die Orte der direkten Wettbewerber wie Neue Digitale / Razorfish, Interone, Fork Unstable Media oder auch die Werbeagentur Kolle Rebbe als Platz in Facebook Places angelegt.

Nach dem Check-In über Facebook Places an dem besagten Standort der Mitbewerber, wurde folgender Beschreibungstext eingestellt:
“Erster! Wärt ihr auch gern? Dann checkt doch ein bei www.jvm-neckar.de/jobs wir suchen neue Köpfe!”

Eine gelungene und durchaus kreative Idee, den Hype um Facebook Places für sich zu nutzen. Gerne mehr davon!

Weitere Infos im JvM-Blog “Bewegungsmelder“.

Kurz vorgestellt: Facebook App für Bands und Musiker

Für Musiker, DJ’s und Bands ist die Plattform MySpace aufgrund der aktuellen Features (Song-Player, Dates, individuelles Layout) attraktiver.

Mit der Facebook App von ReverbNation™ wird die Fanpage auf Facebook zur Bandseite. Mit einfachen Mitteln kann man seine Songs einspielen, Fotos und Videos veröffentlichen, sowie Tour-Daten hinterlegen.

Die App wird auf der Fanpage über einen individuellen Tab “My Band” aufgerufen. Diverse Sharing-Funktionen unterstreichen die Viralität der App und sind ein großer Vorteil für die Verbreitung.

Ein Beispiel einer Band aus Indien findet ihr auf der Facebook Fanpage der Band ZOMB.

Sinn oder Unsinn? Die Nutzung von Facebook und Co.

Die beiden Schweizer Designstudenten Stephanie Cuérel und Josh Schaub zeigen in dem Kurzfilm “logged in” wie – objektiv betrachtet – unwichtig Facebook und generell die “Produktion” von Inhalten im Social Web ist.

Das sehr ansprechende Video erzeugt zunächst ein breites Grinsen und im zweiten Schritt ein Nachdenken über Sinn oder Unsinn. Diese Frage muss allerdings jeder für sich selbst beantworten.

Interessantes Zitat im Zusammenhang mit Facebook:
“Ich finde es halt immer wieder erstaunlich festzustellen, das so viele Leute Kommunizieren über Facebook ohne wirklich etwas zu sagen. Das kenne ich eigentlich nur aus der Politik.”

logged in from josh schaub on Vimeo.

Was ist eure Meinung zum “Social Media Video” bzw. über die Aussage im Clip?