Social Media ist auch in der deutschen Politik angekommen. Wenn die Umfragewerte sinken, wird die Facebook Präsenz des bayerischen Ministerpräsidenten mit Hilfe einer “Facebook-Party” promotet.
Was in der bayersichen Welt eine Facebook-Party ist, ist in den meisten Fällen ein Gewinnspiel, indem ein iPad oder ein iPhone verlost wird. Das Ergebnis – unabhängig vom finanziellen Aufwand – ist sehr ähnlich: Ein rasanter Wachstum der Fananzahl, keinen nachhaltigen Ansatz verfolgt und die meisten Fans werden später nicht mehr im Dialog mit der Marke treten.
Das aktuelle Fazit der Facebook-Kampagne für Horst Seehofer/CSU:
Die “Facebook Party” der CSU war im Nobelclub P1 nicht nur teuer, sondern auch gegen die Richtlinien für die Durchführung von Gewinnspiele auf Facebook.
Die Mechanik des Gewinnspiels, sofern es überhaupt eine Logik verfolgte, war auf das “Fan werden” auf der Facebook-Fanpage ausgelegt. Jeder User, der die Teilnahme über Facebook bestätigt hat, wurde automatisch auf die Gästeliste gesetzt. Aufgrund der großen Anzahl der Teilnehmer auf Facebook, wurde später unter den Teilnehmern 1.000 Eintrittskarten verlost.
Die Durchführung verstößt gegen folgende Regeln:
Automatisierte Teilnahmen sind verboten
Teilnahmen über Facebook Standardfunktionen sind verboten (Like-Button, Fan-Anzahl, etc.)
Für die Abstimmung darf man keine Standard Funktionen von Facebook nutzen
Öffentlich wurde die Facebook-Party von den Verantwortlichen auch als Wettbewerb – gemessen an der Anzahl von Fans – gegenüber anderen Politikern bezeichnet.
Die Aussagen wundern nicht, wenn auf eine Politiker-Fanpage nicht die Inhalte/Dialog zählen, sondern nur die Anzahl der Fans.
Vapiano ist eine internationale Restaurantkette / Selbstbedienungsrestaurants, die durch so genanntes Front Cooking die (vorwiegend italienischen) Speisen frisch vor den Augen der Gäste zubereitet.
Konzeptionell lässt sich das Team in regelmäßigen Abständen immer wieder was Neues einfallen:
Beispielsweise das Mittagspausengewinnspiel oder die Fan-Pasta. Über eine Facebook-App konnten die Fans ihr Lieblingsrezept erstellen und auf Facebook veröffentlichen.
Die Community konnte anschließlich aus über 1.200 Rezeptideen ihr Lieblingspasta-Rezept auswählen. Das Gewinner-Pastarezept wurde auch in den Restaurants eingeführt.
Kurzer Status-Check: Vapiano auf Facebook
Die offizielle und globale Vapanio-Fanpage besitzt derzeit über 270.000 Fans. Die Interaktionsrate ist derzeit, im Hinblick auf die Fan-Anzahl und wieviele Menschen über Vapino sprechen, mit über 10% sehr gut.
Die Zahlen lassen erkennen, das Vapiano mit den Fans kommuniziert und die Community aktionsweise einbezieht. Das Social Media Team besteht aus 2 Personen und wird auf der Fanpage – sehr authentisch – mit einer Kurzbeschreibung vorgestellt.
Vapiano und Instagram
Instagram ist eine kostenlose Foto-Sharing-Anwendung, die Benutzern erlaubt, Fotos zu machen, einen Filter anzuwenden und das bearbeitete Foto mit seinen „Followern“ zu teilen (Auszug von Wikipedia). Die App ist u.a. für Android und iOS erhältlich.
Vapiano ruft in verschiedenen Postings zum Download der App auf und fordert seine Fans auf, Bilder von “ihrem” Vapiano-Restaurant mit einem einheitlichen Hashtag zu veröffentlichen. Die Bilder werden in einer eigenen Facebook-Applikation auf der Vapanio-Seite bereit gestellt.
Die Fans können untereinander die eingestellten Bilder auf Facebook voten und das Social Media Team kürt jeden Tag ein neues Bild zum “Favorite of the day”, was innerhalb der Facebook-App dargestellt wird.
Was kann man verbessern?
Innerhalb der App fehlen verschiedene Filtermöglichkeiten, wie beispielsweise die Filterung der Fotos nach Votes oder Datum.
Die Beschreibung, wie der Nutzer mitmachen kann, sollte auch innerhalb der Seite direkt dargestellt sein.
Das Fazit
Eine gute Aktion und Vapiano zeigt es, wie man seine Community auch ohne Gewinnspiele mit einem iPad & Co. motivieren kann.
Die Zeiten sind vorbei, wo BMW, IBM oder die örtlichen Stadtwerke zu den beliebtesten Arbeitgebern gehörten. Jetzt sind es Google, XING oder Facebook.
Der 25 Jahre alte Franzose Bertrand Noirhomme hat sich Facebook als Traumarbeitgeber ausgesucht und für seine Bewerbung, eine eigene Kampagne kreiert. Die Zielsetzung war klar: Ein Vorstellungsgespräch bei Facebook in Irland.
Bestandteile der integrierten Kampagne
Die Zutaten wurden von Bertrand Noirhomme geschickt ausgewählt: Ein Dreikönigskuchen (laut Wikipedia ein traditionelles Festtagsgebäck, das zum 6. Januar, dem Tag der Erscheinung des Herrn, dem Festtag der heiligen drei Könige gebacken wird), ein eingebackener QR-Code und natürlich eine Verlinkung zu einer eigenen Website.
Gemäß dem Motto “Überlasse nichts dem Zufall”, wurde der Kuchen in eine Blechkiste verpackt. Zusätzlich schmückten persönliche Fotos die Blechkiste – natürlich im Blauton von Facebook.
Pünktlich zum Dreikönigstag am 06. Januar kam der Kuchen in der Facebook-Zentrale in Irland an.
Auf der eigens dafür erstellen Website, mit der passenden URL fb-hire.me, konnte die HR-Verantwortlichen den Lebenslauf als PDF-Datei runterladen und Impressionen in Form eines Making-Of-Specials der ausgefeilten Kampagne ansehen.
Die berechtigte Frage: Hat er den Job bekommen?
Leider nein, aber sein Ziel hat er definitv erreicht: Er hatte ein Vorstellungsgespräch in Irland. Auch wenn Bertrand Noirhomme bei Facebook nicht anheuern konnte, hat er europaweit das Interesse verschiedener Medien erreicht.
Die Vermutung ist also nahe, dass er aufgrund seiner kreativen Kampagne einen Job erhalten hat. Ich würde Bertrand einladen.
Kleine Kritik zum Schluß:
Warum hat Bertrand Noirhomme eine Website angelegt, wenn er sich bei Facebook bewirbt? Ein Facebook-Profil wäre in diesem Fall passender.
Vielen Dank an den Wollmilchsau-Blog, wo ich auf Bertrand Noirhomme aufmerksam wurde.
Porsche – ein Männertraum! Ein Traum vieler Männer, oft ein unerreichbarer Traum. Die weiblichen Leser meines Blogs werden jetzt mit dem Kopf schütteln, die meisten männlichen Leser werden wahrscheinlich still und leise zustimmen.
Der Autohersteller Porsche hat in einer wahren “User-Generated-Content”-Kampagne die über 2,000,000 (!) Facebook-Fans einbezogen. Die Porsche-Fanpage auf Facebook hat die sensationelle 2 Millionen Marke überschritten. Über eine eigene Microsite konnten jeder Fan an dieser Aktion teilnehmen.
Porsche hat das aktuelle Facebook Profilbild aller teilnehmenden Personen auf einen Porsche Cayman S platziert.
Der Übergang vom einer digitalen Kampagne, zu einer geschickten Produktplatzierung finde ich persönlich sehr gut.
Porsche ging aber noch ein Stück weiter, um die Viralität innerhalb der Social Networks zu erhöhen:
Nach Beendingung der Aktion, kann der Teilnehmer sein Name auf der Microsite eingeben und schon wird das eigene Bild auf dem Cayman S angezeigt.
Anschließend hat der User die Möglichkeit, das ausgewählte Bild auf Facebook in seinem persönlichen Netzwerk zu teilen oder zu kommentieren. Als Kritik möchte ich die dezente Platzierung der Funktion nennen. Die Funktion ist erst auf dem zweiten Blick erkennbar.
Kritik-Punkte der Kampagne
Es ist eine sehr durchdachte Kampagne, allerdings fehlen mir Hintergrundinformationen in Form von Videos, Fotoalbum auf Flickr oder Blogbeiträge. Für die Porsche-Fans wäre es sicher auch interessant gewesen, wie das Bild auf dem Porsche platziert wird.
Ein Dank an das Blog “Auto-Geil.de” – der mich auf diese Aktion aufmerksam gemacht hat.
Ein heimlicher Traum vieler Menschen: Eine Nacht alleine im Kaufhaus. Alles ausprobieren, völlige Ruhe, keiner der einen stört – oder eben eine riesige Party. IKEA England hat diesen Traum für eine – zugegeben sehr einfache, aber wirksame – Social Media Kampagne genutzt und sich für die letzte Variante entschieden: Eine riesige Party!
Diesmal kam IKEA nicht alleine auf die Idee:
Eine bereits existierende Fanpage auf Facebook, mit den Namen “I Wanna Have A Sleepover In Ikea”, konnte knapp 100.000 Fans für diese Idee begeistern. IKEA wurde auf die wachsende Fanzahl aufmerksam und lud über eine Facebook-App 100 ausgewählte Fans für eine Nacht in einem IKEA Möbelhaus im englischen Essex ein.
Eine Nacht lang konnten die IKEA-Fans alles benutzen und ausprobieren. Den Mitternachtssnack gab es natürlich im eigenen Restaurant, die Betten und die Bettwäsche wurden von IKEA gestellt und nebenbei gab es noch ein organisiertes Rahmenprogramm.
IKEA hat es (mal wieder) gezeigt, wie man es richtig macht: Die Community bzw. die Kundschaft in eine Kampagne zu integrieren und auf die Wünsche der Community einzugehen.
Medial sehr gut genutzt, wurde über diese eine Nacht noch ein zweiminütiges Video auf YouTube veröffentlicht:
Viele Unternehmen haben Ihre Weihnachts-Aktionen, die früher vorwiegend in Form von Adventskalendern auf der eigenen Website umgesetzt wurde, auf verschiedene Social Media Plattformen verlagert.
Herr Bohne und Twitter
Die in Hamburg ansässige Social Media Agentur beepop media hat für Tchibo dieses Jahr mit Hilfe von Twitter eine Weihnachtsaktion gestartet.
Auf der Microsite Tchibo Twittmas können die User Weihnachtsgrüße an andere Twitter-Kontakte senden, die das hausinterne “Maskottchen” Herr Bohne dann stellvertretend in Form einer Grußkarte überbringt.
Die Grußkarte ist schön gestaltet und eine dezente Hintergrundmusik stimmt auf Weihnachten ein. Durch die Auswahl des Kanals Twitter ist die Viralität der Aktion gegeben, allerdings könnte die Autorisierung der Applikation in Zeiten von Datenschutz und Sicherheitsdiskussionen zu einem vorzeitigen Abbruch der Aktion durch den User führen. Eine kurze Erklärung auf der Microsite wäre hilfreich gewesen.
Konzeptionell wurde die Generierung von Newsletterabonnenten Twitter-Follower für den eigenen Tchibo Presse-Channel sehr geschickt gelöst: Bei der Erstellung der Grußkarte ist automatisch ein Häkchen gesetzt, ob man die News vom Presse-Channel abonnieren möchte. Inwiefern diese Vorgehensweise rechtlich bedenklich ist, wird in den nächsten Monaten sicherlich noch an der einen oder anderen Stelle diskutiert.
Twitter und die Zielgruppe B2B: Xerox zeigt wie es geht! Der Spezialist für Druckmaschinen Xerox, hat für die deutsche Zielgruppe dieses Jahr ebenfalls Twitter als Kanal ausgewählt. Die Aktion wird durch das Apple iPad als attraktiven Hauptgewinn verstärkt.
Ab dem 01.12. wurde jeden Tag ein Adventskalendertürchen in Form eines Tweets für die Kunden und Interessenten geöffnet. Um eine direkte Zielgruppenansprache zu ermöglichen, wurde in jedem Adventstweet eine Frage speziell zu Produkten oder über das Unternehmen gestellt.
Die Lösung konnten die Follower per Tweet an @xerox_de mit dem Hashtag #xeroxxmas. Am darauf folgenden Tag wurde die Lösung und der Tagesgewinner – natürlich per Twitter – bekannt gegeben.
Durch den Einsatz eines speziellen Hashtags kann die Reichweite der Aktion später einfach getrackt werden.
Eine Symphonie in 3 Akten. Das die Agenturen, vorwiegend in Hamburg, sich gegenseitig nichts schenken und eigene Kampagnen für das Recruiting neuer Mitarbeiter veröffentlichen, ist nichts Neues. Es wird eine Pizza mit QR-Code an Mitarbeiter anderer Agenturen verschickt oder Jobangebote via Facebook Places nach dem Check-In.
Jetzt haben die Agenturen ein neues Spielfeld für die kleinen, oftmals humorvollen, Machtkämpfchen entdeckt: Social Media!
Die Berliner Dependance der Hamburger Werbeagentur Kemper Trautmann hat das Problem, dass die Straßenmusikanten in Berlin keine Rücksicht auf die kreativen Prozesse innerhalb der Agentur nehmen. Warum auch? Was tun? Man mobilisiert die über 1.000 Fans auf Facebook und lässt über den neuen Spielort der Straßenmusikanten abstimmen.
Zur Auswahl standen keineswegs Gewerbegebiete oder ein dunkler Keller, sondern bekannte Namen wie Scholz & Friends, Saatchi & Saatchi, TBWA oder Aimaq & Stolle. Ein Clip auf YouTube hat den viralen Effekt zusätzlich unterstützt.
Auf der Facebook Fanpage konnte dann die Community voten, welche Agentur die Straßenmusikanten für einen Tag “an der Backe” oder besser gesagt vor der Haustür haben.
Die kreativen Agenturen sind keineswegs besser als kleine Kinder: So Du mir, so ich Dir! Die Antwort von Scholz & Friends lies nicht lange auf sich warten. Ein Bild mit Ohrenstöpsel auf der Scholz & Friends Fanpage mit dem netten Untertitel: “Liebe Kollegen von kempertrautmann! Ruhig bleiben, Hilfe ist unterwegs.”
Runde Drei ging wieder an kempertrautmann, die ein Bild vom Team mit Ohrenstöpsel in den Nasen auf Facebook veröffentlichten.
Man kann gespannt sein, was die nächste Antwort sein wird. Ein besonderer Dank geht an Kim-Christopher Granz vom Designlovr-Blog, für die Berichterstattung.
Frei nach dem Motto „The world in your eyes“ ruft SWAROVSKI OPTIK mit der “World Traveller’s Challenge” pünktlich zum Frühlingsstart eine Social Media Kampagne ins Leben.
Mit dieser Kampagne soll die Produkteinführung des Fernglas CL Companion, was speziell für den Reisebereich entwickelt wurde, unterstützt werden.
Die Kampagne hat die Münchener Agentur HYVE entwickelt und begleitet. Das Herzstück der Social Media Kampagne bildet die Facebook App.
Funktionsweise der Facebook App:
Seit dem 04.04. wird auf der SWAROVSKI OPTIK Facebook Page dazu aufgerufen, die fiktiven Personen Kate & John auf ihrer Reise um die Welt zu begleiten und den Blick für das scheinbar Unsichtbare zu schärfen. Was die Markenbotschaft bzw. die Produktaussage unterstützt.
Ziel dabei ist es, die Welt aus einer anderen Perspektive zu entdecken – nämlich aus nächster Nähe.
Unterwegs gilt es alle 2 Wochen verschiedene Challenges zu meistern. Nur wer alle 4 Herausforderungen bewältigt, hat die Chance das neue Produkte “CL Companion” einen Monat vor dem offiziellen Launch zu gewinnen.
Innerhalb der App zeigt der Tab “Leaderboard” den aktuellen Highscore der Teilnehmer an, was einen zusätzlichen Anreiz darstellt. Konzeptionell finde ich es gut, dass man die Anzeige nach seinen eigenen Facebook Freunde filtern kann.
Verbesserungsvorschläge:
Der Zeitraum ist zu lang. Wenn alle 2 Wochen eine neue Challenge hinzu kommt, müssen die Spieler immer wieder erneut reaktiviert werden. Die Spiellust wird dadurch meiner Meinung nach gehemmt.
Um auch im Social Web verschiedene Meinungsführer zu gewinnen, würde ich empfehlen, eine kleine Auswahl der Produkte an Reise-Blogger zu verschenken, die einen authentischen Bericht über das Produkt veröffentlichen oder ein Event veranstaltet, wie es oftmals mit “der klassischen Presse” auch passiert.
ültje startet zusammen mit der Münchener Agentur webguerillas eine Social Media Kampagne, die vorwiegend im Social Network Facebook statt finden. Die Facebook App bezieht die aktuelle TV-Werbung und die Produktpalette mit ein.
Inhaltlich orientiert sich die App„Be Nuts – Sag’s durch die Nuss“ am aktuellen ültje-Claim „Außen zart, innen hart“ und verlängert den TV-Werbespot für das neue Produkt „Rice Crispers“: Der User fügt über seine Webcam mithilfe von Facemapping Augen und Mund in die Online-Nuss ein, bewegt diese über Gestensteuerung und bespricht die Szene mit einem individuellen Satz.
Das so entstehende Video kann anschließend auf Facebook geteilt oder per E-Mail verschickt werden. Ein besonderes Feature besteht in der Möglichkeit, Facebook-Freunde live zur App einzuladen, beide Nüsse miteinander interagieren und kommunizieren zu lassen und ein gemeinsames Video aufzuzeichnen. Alle in der App veröffentlichten Videos nehmen an einem Uservoting teil und haben die Chance auf wöchentliche Gewinne.
„Die Multiuser-Applikation ist mit den Tools Facemapping und Gestensteuerung etwas völlig Neues auf Facebook“, sagt Katrin Bause, Projektverantwortliche bei ültje.
Kate Schmitt, Social Media Managerin bei der begleitenden Agentur webguerillas aus München bestätigt den aktuellen Erfolg der Social Media Kampagne: Seit dem 14. März (Startdatum) wurden über 400 Videos von 250 Usern erstellt. Zusätzlich wurde über 1.200 mal von der Facebook Community abgestimmt und 1.600 neue Fans für die ültje-Fanpage gewonnen.
Also Webcam an und auf geht’s in das Social Media Abenteuer von ültje. Wie ist eure Meinung über die Kampagne?
Nachdem Vodafone in der Vergangenheit im Social Web ein wenig “unbeholfen” aufgetreten ist, startet das Düsseldorfer Unternehmen einen neuen Anlauf.
Die Social Media Kampagne startet am 30.03.2011 unter dem Motto “Mein Tweet als Lied” und läuft von 10 Uhr – 21 Uhr.
In den letzten Wochen wurde eine Band gecastet, die am heutigen Tag die Tweets und Facebook-Kommentare innerhalb von 5 Minuten zu echten Lieder verwandelt. Zugegeben, ein Kraftakt für die Social Media Redakteure und natürlich auch für die Band. Die Band BAKKUSHAN sitzt mit dem Vodafone Team im Studio des Berliner NHow Hotels und vertont live eingehende Status Updates. Für die Teilnahme muss man auf Twitter lediglich das Hashtag #tweetlied hinter seinem Posting veröffentlichen.
Die Fans können vor den Bildschirmen verfolgen, wie die Band aus Status Updates echte Lieder komponieren und es live einspielen. Aus jedem vertonten Tweet wird parallel vom Vodafone Team ein kleines Musikvideo produziert, das direkt im Vodafone YouTube-Channel geladen wird und auf das der Urheber des Tweets via @reply aufmerksam gemacht wird.
Eine Kampagne, die in Echtzeit funktioniert und leider nur eine geringe Zeit die Aufmerksamkeit auf die Marke lenkt. Das ist meiner Meinung nach, der einzige Nachteil der Kampagne… evtl. könnte man einzelne Clips für TV-Kampagnen verwenden. Damit würde Vodafone seinen Anspruch als Anbieter für die Echtzeitkommunikation unterstreichen.