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Social Media is like a Cocktail Party

Eine sehr informative Social Media Präsentation, in einer sehr ungewöhnlichen Optik.

Leider ohne wirkliche Anwendungsbeispiele, dafür den Sinn und Nutzen von Social Media visuell erklärt.

Wenn Social Media die Antwort ist….

… wie war dann noch mal die Frage? Eine tolle und humorvolle Präsentation von talkabout communications aus München, dass die Beweggründe für Social Media erklärt.

Mit Abstand die beste Präsentation zum Thema Social Media, was ich bisher gesehen habe.

Social Media Statistiken für Deutschland

In der Urlaubszeit gibt es die nächsten 3 Wochen “nur” ausgewählte Slideshares. Wir fangen an mit den Nutzerzahlen der Social Networks für Deutschland.

Allerdings sind die Nutzerzahlen von Facebook und den VZ-Netzwerken nicht vergleichbar, da es sich bei Facebook um aktive Nutzer handelt und bei den VZ Netzwerken um registrierte Nutzer.

Klassische Medien und Social Media: Ein Vergleich!

Unternehmen und Social Media – nie wieder Zeitungswerbung?

Eines Tages werden die Menschen nur noch Social Media nutzen. Sie werden twittern. Sie werden ihren Facebook-Account und ihren Blog pflegen. Sie werden NICHT mehr fernsehen, kein Radio mehr hören und auch keine Zeitungen mehr lesen.

Unternehmen nutzen zwangsläufig nur noch Social Media, um mit Kunden und potenziellen Kunden zu kommunizieren. Die Betreiber von Social Media – Plattformen wie Facebook würde so etwas sehr freuen.

Im Ernst: Solch ein Szenario wird wohl nur von eingefleischten Social Media Fans gepflegt. Realistisch ist es nicht. TV wird es natürlich weiterhin geben. Tageszeitungen auch. Doch das Web 2.0 als neuestes Medium mit Social Media Plattformen wie Twitter und Facebook, YouTube, zahlreichen Communities und Foren fordert seinen Platz in der Medienlandschaft.

Und es bringt auch für Unternehmen ganz eigene Vorteile:

  • Die Zielgruppen werden besser und schneller erreicht,
  • ein schnelles Feedback von Konsumenten auf Unternehmensinfos wird möglich,
  • ebenso kostengünstige Kommunikation mit potenziellen Kunden sowie
  • eine freiere Auswahl bei den Inhalten, die kommuniziert werden, und
  • ein einfacher Zugang zu ausländischen Märkten.

All das sind Vorteile, die moderne Marketer bei der Auswahl ihrer Wege zum Kunden berücksichtigen. Social Media Marketing wird andere Marketingkanäle nicht ersetzen, doch zunehmend ergänzen und in Zukunft wachsende Teile eines Marketingbudgets beanspruchen.

Bei einer internationalen Umfrage des Marketingsoftware-Anbieters Alterian (Ende 2009) wurden etwa über 1.000 Marketingexperten befragt: Fast fünfzig Prozent von ihnen planten damals, über zwanzig Prozent der verfügbaren Budgets ins Social Media Marketing zu verschieben.

Da lohnt es sich vielleicht, sich selbst auch etwas intensiver mit Social Media auseinanderzusetzen?
Social Media Marketing – aber warum?

1) Das Geld und die Freiheit
Klassische Medien: Mit Hilfe einer Tageszeitung haben Sie im Prinzip zwei Möglichkeiten, auf Ihr Unternehmen auf sich aufmerksam zu machen: Sie können mit Anzeigen werben und Sie können Redakteure davon überzeugen, Ihre PR-Mitteilung zu drucken.

Die Veröffentlichung von Anzeigen kostet Geld und das unabhängig von der Frage, wie viele Menschen sich die Anzeige anschließend intensiver ansehen. Die Veröffentlichung von PR-Mitteilungen kostet kein Geld. Falls der zuständige Redakteur Ihre Mitteilung allerdings für irrelevant hält, bleiben Sie auf der PR sitzen.

Social Media: Mittlerweile beginnen auch Social Media, zu bezahlende Werbung zu vermarkten: bei Twitter gibt es etwa gesponserte Tweets und bei Facebook kann man Werbeplätze buchen. Hier kann sehr genau definiert werden, wem die Werbung präsentiert wird: Als Anbieter für Babykleidung suchen Sie sich dabei vielleicht Frauen im Alter zwischen zwanzig und vierzig aus, die das Wort Baby im Profil haben. Zugleich können Sie sich bei den Kosten Ihrer Werbung für das Pay per Click (PPC) – Verfahren entscheiden. Sie zahlen also nur dann, wenn jemand bereits ein erstes Interesse an Ihrer Werbung zeigt.

Für die Botschaften, die Sie mit Social Media unters Volk bringen, müssen Sie keinen Redakteur fragen. Allerdings sollten Sie sich anstrengen, Ihre Informationen so zu verpacken, dass sie den Social Media – Nutzern nützlich, wertvoll und/oder unterhaltsam erscheinen.

2) Die Kommunikation mit Kunden
Klassische Medien: Nehmen wir den Radiospot, mit dem Sie für Ihr Produkt werben. Ohne eine intensivere Marktforschung werden Sie nicht genau erfahren, wie Hörer über Ihren Spot denken oder über Ihre Produkte und Ihr Unternehmen. Klassische Medien bieten Ihnen in der Regel eine Einbahn-Kommunikation: Das mag nur bedingt problematisch sein, wenn Verkaufszahlen nach oben schnellen. Es wird spätestens dann problematisch, wenn der Erfolg des Spots ausbleibt und Sie nach dem „warum“ fragen.

Social Media: Social Media ermöglicht Ihnen den Dialog mit dem Konsumenten. Sie können ihn fragen, was er möchte und was er von Ihren Produkten oder Dienstleistungen hält. Wenn Sie es geschickt anstellen, erhalten Sie wertvolle Antworten und können Strategien verfeinern oder auch ändern.

3) Engagement auf ausländischen Märkten
Klassische Medien: Wer klassische Medien wie Tageszeitungen nutzen möchte, um sich auf ausländischen Märkten zu etablieren, muss zunächst den Kontakt zu passenden Redaktionen aufbauen. Dieser Weg taugt in der Regel nicht dafür, das einem noch fremde Land besser kennen zu lernen, um zielgerichtet und zur Kultur passend zu kommunizieren.

Social Media: Hier reicht mitunter einfach ein weiteres kostenloses Facebook-Konto, um fortan mit den Menschen im Zielland zu kommunizieren. Tun Sie das allerdings so, dass Sie auch verstanden werden. Eine englische Seite für ein italienisches, russisches, japanisches Publikum reicht in der Regel nicht aus.

Die Kooperation mit professionellen muttersprachlichen Übersetzern sorgt dagegen dafür, dass Sie die Chance bekommen, die Inhalte Ihrer Website auf die Kultur des Ziellandes abzustimmen. Bedenken Sie jedoch, dass es nicht immer Facebook und/oder Twitter ist, auf denen sich die Menschen in fremden Ländern tummeln. Orkut heißt etwa die bevorzugte Social Media Plattform in Brasilien. In Japan ist es Mixi.jp.

Social Media über alles?
Nur noch auf Social Media zu setzen, wäre für Unternehmen wohl selten ein ratsamer Weg. Sie neben anderen Kanälen in Marketingstrategien einzubinden, um ihre speziellen Vorteile zu nutzen, funktioniert dagegen oftmals gut. Chancen sollten sich Unternehmer nicht entgehen lassen. Und
Social Media bieten viele Chancen.

Artikel verfasst von: Lingo24, internationales Übersetzungsbüro, das unter Einsatz von Online-Marketing-Strategien heute Kunden in über 60 Ländern auf vier Kontinenten erreicht.

Besten Dank für diesen informativen Gastbeitrag an Corina Marcuti.

Warum Social Media Guidelines wichtig für das Unternehmen sind

Von “offizieller Seite” gibt es bereits einen Leitfaden für Unternehmen: Im März hat der BVDW (Bundesverband digitale Wirtschaft e.V.) den Leitfaden “Social Media Richtlinien – 10 Tipps für Unternehmen und ihre Mitarbeiter” auf der Website veröffentlicht und zum Download freigegeben.

Die Kritiker sprechen direkt von Zensur und Einschränkung der Meinungsfreiheit. Genau dieses ist nicht der Sinn von Social Media Guidelines, sondern die Sensibilisierung der Mitarbeiter im Umgang mit den gemachten Äußerungen. Die Mitarbeiter vertreten im privaten Umfeld Ihr Unternehmen, natürlich auch im Social Media Umfeld.

Im Hinblick auf die Mitbewerber der Unternehmen, sollten Internas nicht nach “draussen” gelangen bzw. über Kunden nicht in negativer Form gesprochen/getwittert werden. Viele denken jetzt sicherlich: “Ist doch klar, dafür braucht man keine Guidelines”. Fakt ist, dass Internas schnell und ohne böse Absichten unterschwellig verbreitet werden.

Nehmen wir als Beispiel das “Klagen” über schlechte Bezahlung, Kritik vom Kunden, schlechte Zuarbeit von Kollegen oder Überstunden im Unternehmen. Es ist eine subjektive Meinung der betroffenen Person, die aber auf das ganze Unternehmen zurück fällt. Wenn ein Kunde oder ein Interessent die Blogbeiträge, Tweets oder Facebook Nachrichten liest, erhält er automatisch ein negativen Eindruck, ohne jedoch Hintergrundinfos zu kennen.

Social Media Guidelines fördern im besten Fall auch die Aktivitäten im Social Media Umfeld. Durch die Guidelines werden Hemmungen abgebaut und der Mitarbeiter erkennt sofort, was er darf und nicht darf. Zudem hat er einen festen Ansprechpartner für seine Fragen, ob er bestimmte Dinge veröffentlichen darf.

Vorbildlich finde ich das Verhalten der 1&1 Internet AG. Sie veröffentlichten transparent im 1&1 Blog öffentlich Ihre Social Media Guidelines und setzen sich somit auch den Kritikern aus.

Nach eigenen Aussagen vom 1&1 Social-Media-Team war es an der Zeit, den 2.200 Mitabeitern einen Leitfaden für die Nutzung von Social Media Tools zu geben, um Unklarheiten im Vorfeld aus dem Weg zu räumen. Bereits im ersten Satz macht das Unternehmen deutlich, dass Aktivitäten gewünscht sind: “Das Unternehmen begrüßt ausdrücklich, wenn ihr euch im Web 2.0 engagiert.”

Die Versandgruppe OTTO in Hamburg hat auch keine Angst vor negativen Kommentaren, sofern Sie nicht als “offiziell” gekennzeichnet ist.
4. Als Mitarbeiter/in haben Sie das Recht, sich privat und auch öffentlich über das Unternehmen zu äußern – positiv wie negativ. Wenn Sie dies tun, sollten Sie in Ihrem eigenen Interesse und aus Respekt gegenüber der Community möglichst deutlich machen, dass Sie nur aus Ihrer persönlichen Sicht schreiben.

Linktipp für weitere Infos:
100 Social Media Guidelines auf digitalpublic.de

Bedeutet Social Media die Kontrollverlust für Unternehmen im Web?

Karsten Füllhass, ein Kommunikations-Berater aus der Schweiz, hat auf dem diesjährigen Campus-Talk in Basel eine interessante Social Media Präsentation vorgetragen.

Neben den üblichen Beispielen wie Jack Wolfskin und die aktuelle Kampagne gegen Nestlé, wurden u.a. Themen wie Leadgenerierung, Kontrollverlust und Krisen-PR in seiner Präsentation behandelt. Besonders hervorzuheben, sind auch die zahlreichen Branding-Beispiele von Unternehmen auf Facebook, sowie die Darstellung der Verlagerung der Zielgruppe mittels Social Media.

Empfehlenswert ist auch sein Blog, wo er wöchentlich über Themen wie Online-Reputation, Employer Branding oder allgemeine Social Media Themen ausführlich berichtet.

Braucht jedes Unternehmen Social Media?

Diese wichtige Frage und andere Fragen zum Thema Social Media beantwortet der Social Media Berater Thomas Pfeiffer von den Webevangelisten in einem Video-Interview. Um vorweg die Spannung zu nehmen: Die Antwort lautet Nein…

Auf Twitter ist er unter den Namen @codeispoetry zu finden und sollte in eurer Liste nicht fehlen.

Social Media Report HR 2010 als Download

Zusammen mit Kooperationspartner, z.B. StepStone und der Fachzeitschrift personal manager, hat der selbständige Personalberater Thorsten zur Jacobsmühlen den Social Media Report für den Human Ressource Bereich veröffentlicht.

In dieser 32-Seiten umfassenden Studie, haben über 650 Firmen Fragen zum Einsatz von Social-Media-Dienste im Personalwesen beantwortet. Als Ergebnis ist die bisher größte Studie für den deutsprachigen Raum entstanden.

Die Zahlen unterstreichen deutlich die Akzeptanz von Social Media Aktivitäten:
45% der Unternehmen in Deutschland erlauben den Mitarbeitern uneingeschränkten Zugriff auf Social Media Angebote, allerdings sperren 18% den Zugang für bestimmte Dienste.

65% der Unternehmen gaben an, dass Sie im Social Media Umfeld qualifizierte Mitarbeiter gefunden haben und anschließend wurden die Mitarbeiter auch eingestellt.

Den kostenlosen Download gibt es auf seiner Website.

Social Media Monitoring

Als freier Social Media Berater werde ich oft von Kunden auf Monitoring Möglichkeiten Ihrer Social Media Maßnahmen angesprochen. Für den deutschen Markt sind die Lösungen noch überschaubar.

Jörg Hoewener, Geschäftsführer der Kommunikations-Agentur K12, hat anlässlich der Veranstaltung Engage 2010 in Düsseldorf eine Präsentation zum Thema Social Media Monitoring erstellt.

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Deutsche Social Media Präsentation – Potenzial für Unternehmen

Die Markenberater MUSIOL MUNZINGER SASSERATH aus Berlin, haben zum Deutschen Marketing Tag 2009 eine Social Media Präsentation erstellt, was die Vorteile und Chancen für Unternehmen darstellt. Sehr empfehlenswert – gute Best Practice Beispiele!