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Marcel Schler on 13 Aug 2011 under
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Im Juli veröffentlichten die Agenturen Zucker und pilot den “Trendreport Juli 2011: Facebook, Marken & TV in Deutschland”. Die Studie untersucht die Facebook-Auftritte der Top100-Werbespender-Marken auf ihre Interaktions- und Dialogmöglichkeiten.
Die Ergebnisse der Studie zeigen deutlich, dass es für Marken nicht ausreicht, eine Facebook Fanpage zu besitzen. Die Marke muss Facebook als Interaktions- /Dialogplattform sehen und dementsprechend auch intern die Strukturen (beispielsweise Erstellung eines Themenplans für Facebook) schaffen.
Wie Fans sind auch auf Facebook sehr wählerisch und agieren nicht direkt mit der Markenpage. Das beweist die rückläufige Interaktionsrate von 1,5 % gegenüber im Vorjahr 2010 von 4,3 %.
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Marcel Schler on 24 Jul 2011 under
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“Als Frank Sinatra einst sang „Start spreading the news …. I want to be a part of it“, ahnte er noch nicht, dass heute mit der gleichen Begeisterung Heerscharen von Usern virtuelle soziale Online-Netzwerke nutzen würden. Plötzlich hat man 1000 Freunde, von denen man die meisten noch nie gesehen hat. Man erzählt Fremden, wo man gerade Urlaub macht, oder man gründet eine Fanpage auf Facebook.”
Diese sehr zutreffende Aussage stammt aus dem Buch “Wa(h)re Freunde” von Thomas Wanhoff, was mir freundlicherweise der Verlag als Leseprobe zur Verfügung gestellt hat. Diese Tatsache hat aber keinen Einfluß auf meine Meinung über dieses Buch.
Der Buchtitel ist passender denn je! Für die Betreiber der Social Networks sind die Freunde eine Ware – insbesondere die damit verbundenen Informationen. Jeder kann sich mal selbst die Frage stellen, wer von seinen 350 Facebook-Freunden am Samstag Nachmittag beim Umzug mithilft oder die Wohnung renoviert. Wahrscheinlich fällt die Antwort sehr ernüchternd aus… vielleicht bleiben eine Handvoll “Freunde” über.
Thomas Wanhoff beleuchtet diese und ähnliche Frage sehr zutreffend. Er analysiert den starken Einfluß der Medien, insbesondere der sozialen Netwerke auf unser Nutzerverhalten. Durch Facebook erfahren wir nicht mehr persönlich über die Trennung der befreundeten Pärchen, sondern sehen es im Beziehungsstatus auf Facebook.
Wir geben auf Faceboook & Co. eine Unmenge an privaten Informationen preis und wissen stellenweise gar nicht, wie die Betreiber der Plattformen diese Informationen verwenden dürfen. Im 2. Buchkapitel “Privatsphäre” gibt der Autor Thomas Wanhoff einen guten Überblick für die deutschen Netzwerke (VZ-Netzwerke, Facebook, WKW). Besonders spannend und zugleich auch sehr bedenklich ist die Erklärung, warum unsere Daten nicht mehr uns gehören.
Bei dem Buch geht es aber keineswegs um Panikmache oder die sozialen Netzwerke an den Pranger zu stellen. Dies beweist der Autor in Kapitel 5, wo er verschiedene Ansätze für eine profitable Nutzung von Social Media in Form von Jobsuche, Selbstvermarktung und Wissensmanagement beschreibt. Manche Ansätze werden die Social Media Profis belächeln, aber für viele User werden diese Wege – wenn man dies sinnvoll kombiniert – neu und hilfreich sein.
Das 260 Seiten starke Sachbuch ist für den absoluten Laien, sowie auch dem Social Media Profi sehr informativ. Für einen Preis von 12.95 Euro kann ich dieses Buch dringend empfehlen und mit Hilfe von Thomas Wanhoff können die Leser versuchen, mal über den Social Media Tellerand zu schauen.
Bestellung über Amazon möglich. Natürlich hat der Autor auch eine eigene Facebook-Fanpage.
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Marcel Schler on 16 Mrz 2011 under
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Für viele Verantworliche ist der Umgang mit Kritik im Social Web noch ein unsicherer Vorgang. Oftmals werde ich Social Media Workshops vom Kunden gefragt, ob man die Kritik nicht einfach löschen kann.
Nein, sollten sie nicht machen. Kritiker gibt es immer wieder, unabhängig wie gut und beliebt das Produkt ist. Die Lösung ist ein Dialog auf Augenhöhe. Der Rest wird die Community selbst regeln.
Auf über 100 Seiten erklärt der Berliner Social Media Berater Jan Heinemann den Umgang mit Kritik im Social Media Zeitalter.
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Marcel Schler on 18 Feb 2011 under
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Social Media ist das “Hype Wort” des Jahres, obwohl das Jahr erst angefangen hat. Jedes Unternehmen denkt, mit einer Facebook Fanpage ist es getan.
Die talkabout communications GmbH hat die verschiedenen Unternehmensauftritte und dessen Engagement im Social Web analysiert und in einer unterhaltsamen Präsentation verpackt. Verschiedene Social Media Kampagnen wurden anhand diverser Erfolgsfaktoren gemessen und bewertet.
Zusätzlich wird in der Präsentation u.a. die Methoden der Zielgruppenansprache im Social Web dargestellt und der “Kern von Social Media” nochmals erläutert.
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Marcel Schler on 16 Jan 2011 under
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Ich habe via Facebook eine Grafik von der Agentur Intersection Consulting gefunden, die den aktuellen Zustand nicht besser beschreiben könnte.
In den meisten Unternehmen ist die Auswahl der Plattformen, ohne die Nennung der Ziele, eine normale Handlung. In Briefings von Unternehmen an Social Media Agenturen liest man zuerst die Plattform, welches das Unternehmen als Social Media Kanal ausgewählt hat.

Welche Ziele verfolgt werden sollen und welche Zielgruppe angesprochen werden möchte, ist oftmals in einem Nebensatz enthalten. Facebook ist mittlerweile ein Buzz-Wort im Marketing geworden und jedes Unternehmen muss “drin” sein.
Die Frage, ob eine Präsenz auf Facebook oder Twitter auf Seiten der Unternehmen ressourcenmässig abgedeckt werden kann, wird oft außer Acht gelassen.
Warum eine Social Media Strategie kein Schnellschuß sein darf!
Eine Social Media Strategie umfasst meiner Meinung nach, verschiedene Aspekte, die das Unternehmen auch langfristig erfolgreich in Social Media Kanälen etabliert. Beispielsweise die Erstellung und Vermittlung von Social Media Guidelines oder die interne Schulung einzelner Mitarbeiter, sowie ein Redaktionsplan für die Social Media Aktivitäten.
Des Weiteren umfasst eine Strategie auch die Vernetzung der einzelnen Kanäle, um den Besucherstrom von der Website oder vom Newsletter auf die neuen Social Media Kanäle zu lenken.
Man kann gespannt sein, was 2011 im Social Web passiert… hoffentlich ein Umdenken bzw. ein Wissenstransfer in den Unternehmen.
Habt Ihr die gleichen Erfahrungen gemacht?
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Marcel Schler on 09 Dez 2010 under
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Der selbst ernannte “Social Geek” Johannes Kleske aus Frankfurt, hat zum Eröffnungsvortrag beim Social Media Summit 2010 am 31.08.2010 in Wiesbaden, interessante Ansätze zum Social Hype im Unternehmen gebracht.
Nach eigenen Aussagen war das Ziel der Präsentation, die Teilnehmer zum Thema Social Media abzuholen und sie auf den Stand der aktuellen Diskussion und Herausforderungen aufmerksam zu machen.
Wie ist eure Meinung dazu?
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Marcel Schler on 30 Jun 2010 under
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Eine sehr informative Social Media Präsentation, in einer sehr ungewöhnlichen Optik.
Leider ohne wirkliche Anwendungsbeispiele, dafür den Sinn und Nutzen von Social Media visuell erklärt.
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Marcel Schler on 23 Jun 2010 under
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… wie war dann noch mal die Frage? Eine tolle und humorvolle Präsentation von talkabout communications aus München, dass die Beweggründe für Social Media erklärt.
Mit Abstand die beste Präsentation zum Thema Social Media, was ich bisher gesehen habe.
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Marcel Schler on 16 Jun 2010 under
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In der Urlaubszeit gibt es die nächsten 3 Wochen “nur” ausgewählte Slideshares. Wir fangen an mit den Nutzerzahlen der Social Networks für Deutschland.
Allerdings sind die Nutzerzahlen von Facebook und den VZ-Netzwerken nicht vergleichbar, da es sich bei Facebook um aktive Nutzer handelt und bei den VZ Netzwerken um registrierte Nutzer.
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Marcel Schler on 27 Mai 2010 under
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Unternehmen und Social Media – nie wieder Zeitungswerbung?
Eines Tages werden die Menschen nur noch Social Media nutzen. Sie werden twittern. Sie werden ihren Facebook-Account und ihren Blog pflegen. Sie werden NICHT mehr fernsehen, kein Radio mehr hören und auch keine Zeitungen mehr lesen.
Unternehmen nutzen zwangsläufig nur noch Social Media, um mit Kunden und potenziellen Kunden zu kommunizieren. Die Betreiber von Social Media – Plattformen wie Facebook würde so etwas sehr freuen.
Im Ernst: Solch ein Szenario wird wohl nur von eingefleischten Social Media Fans gepflegt. Realistisch ist es nicht. TV wird es natürlich weiterhin geben. Tageszeitungen auch. Doch das Web 2.0 als neuestes Medium mit Social Media Plattformen wie Twitter und Facebook, YouTube, zahlreichen Communities und Foren fordert seinen Platz in der Medienlandschaft.
Und es bringt auch für Unternehmen ganz eigene Vorteile:
- Die Zielgruppen werden besser und schneller erreicht,
- ein schnelles Feedback von Konsumenten auf Unternehmensinfos wird möglich,
- ebenso kostengünstige Kommunikation mit potenziellen Kunden sowie
- eine freiere Auswahl bei den Inhalten, die kommuniziert werden, und
- ein einfacher Zugang zu ausländischen Märkten.
All das sind Vorteile, die moderne Marketer bei der Auswahl ihrer Wege zum Kunden berücksichtigen. Social Media Marketing wird andere Marketingkanäle nicht ersetzen, doch zunehmend ergänzen und in Zukunft wachsende Teile eines Marketingbudgets beanspruchen.
Bei einer internationalen Umfrage des Marketingsoftware-Anbieters Alterian (Ende 2009) wurden etwa über 1.000 Marketingexperten befragt: Fast fünfzig Prozent von ihnen planten damals, über zwanzig Prozent der verfügbaren Budgets ins Social Media Marketing zu verschieben.
Da lohnt es sich vielleicht, sich selbst auch etwas intensiver mit Social Media auseinanderzusetzen?
Social Media Marketing – aber warum?
1) Das Geld und die Freiheit
Klassische Medien: Mit Hilfe einer Tageszeitung haben Sie im Prinzip zwei Möglichkeiten, auf Ihr Unternehmen auf sich aufmerksam zu machen: Sie können mit Anzeigen werben und Sie können Redakteure davon überzeugen, Ihre PR-Mitteilung zu drucken.
Die Veröffentlichung von Anzeigen kostet Geld und das unabhängig von der Frage, wie viele Menschen sich die Anzeige anschließend intensiver ansehen. Die Veröffentlichung von PR-Mitteilungen kostet kein Geld. Falls der zuständige Redakteur Ihre Mitteilung allerdings für irrelevant hält, bleiben Sie auf der PR sitzen.
Social Media: Mittlerweile beginnen auch Social Media, zu bezahlende Werbung zu vermarkten: bei Twitter gibt es etwa gesponserte Tweets und bei Facebook kann man Werbeplätze buchen. Hier kann sehr genau definiert werden, wem die Werbung präsentiert wird: Als Anbieter für Babykleidung suchen Sie sich dabei vielleicht Frauen im Alter zwischen zwanzig und vierzig aus, die das Wort Baby im Profil haben. Zugleich können Sie sich bei den Kosten Ihrer Werbung für das Pay per Click (PPC) – Verfahren entscheiden. Sie zahlen also nur dann, wenn jemand bereits ein erstes Interesse an Ihrer Werbung zeigt.
Für die Botschaften, die Sie mit Social Media unters Volk bringen, müssen Sie keinen Redakteur fragen. Allerdings sollten Sie sich anstrengen, Ihre Informationen so zu verpacken, dass sie den Social Media – Nutzern nützlich, wertvoll und/oder unterhaltsam erscheinen.
2) Die Kommunikation mit Kunden
Klassische Medien: Nehmen wir den Radiospot, mit dem Sie für Ihr Produkt werben. Ohne eine intensivere Marktforschung werden Sie nicht genau erfahren, wie Hörer über Ihren Spot denken oder über Ihre Produkte und Ihr Unternehmen. Klassische Medien bieten Ihnen in der Regel eine Einbahn-Kommunikation: Das mag nur bedingt problematisch sein, wenn Verkaufszahlen nach oben schnellen. Es wird spätestens dann problematisch, wenn der Erfolg des Spots ausbleibt und Sie nach dem „warum“ fragen.
Social Media: Social Media ermöglicht Ihnen den Dialog mit dem Konsumenten. Sie können ihn fragen, was er möchte und was er von Ihren Produkten oder Dienstleistungen hält. Wenn Sie es geschickt anstellen, erhalten Sie wertvolle Antworten und können Strategien verfeinern oder auch ändern.
3) Engagement auf ausländischen Märkten
Klassische Medien: Wer klassische Medien wie Tageszeitungen nutzen möchte, um sich auf ausländischen Märkten zu etablieren, muss zunächst den Kontakt zu passenden Redaktionen aufbauen. Dieser Weg taugt in der Regel nicht dafür, das einem noch fremde Land besser kennen zu lernen, um zielgerichtet und zur Kultur passend zu kommunizieren.
Social Media: Hier reicht mitunter einfach ein weiteres kostenloses Facebook-Konto, um fortan mit den Menschen im Zielland zu kommunizieren. Tun Sie das allerdings so, dass Sie auch verstanden werden. Eine englische Seite für ein italienisches, russisches, japanisches Publikum reicht in der Regel nicht aus.
Die Kooperation mit professionellen muttersprachlichen Übersetzern sorgt dagegen dafür, dass Sie die Chance bekommen, die Inhalte Ihrer Website auf die Kultur des Ziellandes abzustimmen. Bedenken Sie jedoch, dass es nicht immer Facebook und/oder Twitter ist, auf denen sich die Menschen in fremden Ländern tummeln. Orkut heißt etwa die bevorzugte Social Media Plattform in Brasilien. In Japan ist es Mixi.jp.
Social Media über alles?
Nur noch auf Social Media zu setzen, wäre für Unternehmen wohl selten ein ratsamer Weg. Sie neben anderen Kanälen in Marketingstrategien einzubinden, um ihre speziellen Vorteile zu nutzen, funktioniert dagegen oftmals gut. Chancen sollten sich Unternehmer nicht entgehen lassen. Und
Social Media bieten viele Chancen.
Artikel verfasst von: Lingo24, internationales Übersetzungsbüro, das unter Einsatz von Online-Marketing-Strategien heute Kunden in über 60 Ländern auf vier Kontinenten erreicht.
Besten Dank für diesen informativen Gastbeitrag an Corina Marcuti.