Archive for the ‘Web 2.0 Projekte’ Category

Studienprojekt: Community-Generated-Movie

Sebastian von der FH Aachen hat mich angeschrieben, um mich und die Blog-Leser auf ein interessantes Projekt aufmerksam zu machen. Das Projekt finde ich von der Idee ungewöhnlich und die professionelle Umsetzung der Idee hat mich positiv überrascht.

Sebastian und sein Kommilitone Fabian studieren Visuelle Kommunikation und haben im Studiengang ein ungewöhnliches Filmprojekt mit der Dawanda-Community gestartet.

Auszug aus der E-Mail von Sebastian:
Bei DaWanda können Kreative ihre mit Liebe hergestellten Unikate verkaufen, das hat uns auf die Idee gebracht, einen „Liebes-Film“ zu produzieren, der genauso bunt, vielfältig und einzigartig ist, wie die Community selber.

Entstanden ist ein Film, bei dem jedes einzelne Frame von einem Künstler gestaltet wurde. Es wurden 1620 Bilder genäht, gebastelt, gemalt, gebacken und sogar Streetart und Bodypaintings waren dabei. Auch die Musik wurde mit der Community gefunden, so dass ein komplett community-generierter Film entstand, bei dem jedes Einzelbild gleichzeitig auch als Werbebanner für den jeweiligen User funktioniert.

Das ist die Projektseite, u.a. mit Making-Of: http://de.dawanda.com/creating_love

Lange Rede kurzer Sinn – Der fertige User-Generated-Movie:

Sinn oder Unsinn? Die Nutzung von Facebook und Co.

Die beiden Schweizer Designstudenten Stephanie Cuérel und Josh Schaub zeigen in dem Kurzfilm “logged in” wie – objektiv betrachtet – unwichtig Facebook und generell die “Produktion” von Inhalten im Social Web ist.

Das sehr ansprechende Video erzeugt zunächst ein breites Grinsen und im zweiten Schritt ein Nachdenken über Sinn oder Unsinn. Diese Frage muss allerdings jeder für sich selbst beantworten.

Interessantes Zitat im Zusammenhang mit Facebook:
“Ich finde es halt immer wieder erstaunlich festzustellen, das so viele Leute Kommunizieren über Facebook ohne wirklich etwas zu sagen. Das kenne ich eigentlich nur aus der Politik.”

logged in from josh schaub on Vimeo.

Was ist eure Meinung zum “Social Media Video” bzw. über die Aussage im Clip?

Social Media Roadtrip Ori10k

Der bekannte Blogger und Social Media Berater Alex Kahl hat zusammen mit Angie Issak ein neues Projekt gestartet: Den Social Media Road Trip Ori10k (Oneway round in 10.000 KM).

Klingt zunächst wilder, als es in Wirklichkeit ist – denn noch sehr interessant: Ab August 2010 sind die Beiden mit einem Honda CR-Z auf den Weg von Hamburg nach Hamburg, immer an Europas Küste entlang durch Frankreich, Spanien, Italien usw. – genau 50 Tage lang.

In diesem Projekt lassen sie sich aber nicht von Deadlines hetzen, sondern haben sich als Tagesziel ca. 200 Kilometer gesetzt. Bis hier hin noch nichts ungewöhnliches bzw. noch nicht wirklich “Social Media like”.

Auf ihrem Trip werden Alex und Angie zu Geschichtenerzählern, indem sie die Geschichten von den Menschen, die sie unterwegs treffen, im Ori10k-Blog, auf Facebook und natürlich per Twitter mitteilen.

Ganz im Sinne von Social Media, benötigen die Beiden “User Generated Content” für ihren Road-Trip und haben im Ori10k-Blog folgenden Aufruf gestartet:

  • Stellt uns auf Facebook Menschen vor, die in der Nähe unserer Route leben und spannende Geschichten erzählen können, Die uns gerne kennen lernen und den CR-Z einmal fahren möchten. Und die uns vielleicht sogar einen Schlafplatz für eine Nacht bieten möchten.
  • Schlagt Ziele entlang der Ori10k Route vor, die in keinem Reiseführer stehen: Spannende Umweltprojekte, interessante Sportevents, schöne Landschaften oder einfach spaßige Strecken, die es sich lohnt zu fahren

Mein Fazit: Ich finde die Idee gelungen – Besonders Alex hat sein eigenes Business, Eigen-PR und Freizeit (Reisen) miteinander optimal verbunden. Wünsche den Beiden viel Erfolg und Spaß.

Bewerbung 2.0 – Bewerbung in Videoform auf YouTube

Eine “einfache” Bewerbungsmappe reicht zumindestens in der Kreativ-Branche als Bewerbung nicht mehr aus. Die Bewerber lassen sich einiges einfallen, um aufzufallen. Social Media Marketing in eigener Sache kann für die Bewerbung ein entscheidener Faktor sein, um die Zielgruppe zu erreichen.

Der Amerikaner Dave Berzack erzielt aktuell die Aufmerksamkeit durch ein (sehr geniales) Hip-Hop Video auf YouTube. Seine Bewerbung in Musik-Clip Form hat bereits über 45.000 Aufrufe.

Dave geizt auch nicht mit seinen Vorzügen. Direkt in der Video-Beschreibung legt er die Meßlatte sehr hoch: “The hottest new hip-hop single from the biggest name in web development… M.C. Dave Berzack!!!”

Mein Fazit:
Ich würde Dave aufgrund der kreativen Idee und sehr guten Umsetzung als Personalentscheider direkt zum Gespräch einladen.

Wer sich so gut in Szene setzen kann, der schafft es auch für Produkte! Wie ist eure Meinung? Würdet ihr Dave einladen?

Was ist Flattr? Das Belohnungssystem für Blogger & Co.

Auf vielen Blogs und Portalen wird Flattr in der letzten Zeit vermehrt eingesetzt. Vielen stellt sich die Frage, was Flattr überhaupt ist.

Flattr ist ein “social micropayment system”. Mit anderen Worten eine Bezahlform für User, die Autoren bzw. Portalbetreiber in finanzieller Form belohnen möchten. Die meisten Blogger schreiben und recherchieren Beiträge ohne finanziellem Hintergrund und setzen beispielweise Bannerwerbung ein, um die laufenden Serverkosten zu bezahlen.

Wie funktioniert eigentlich Flattr?

Man erstellt bei Flattr.com ein eigenes Konto und zahlt einen freiwillig bestimmten Betrag ein. Die Mindestgrenze liegt jedoch bei 2,00 Euro pro Monat. Wenn ein Blog den Flattr-Button integriert hat, kann man mit einem Klick diese Plattform für das Flattr-Belohnungssystem aktivieren.

Am Monatsende wird dein monatliches Budget durch die angeklickten Plattformen geteilt (z.B. 10 Blogs im Monat durch Flattr aktiviert, werden die 2,00 Euro durch 10 gesplittet und jeder erhält 0,20 Euro) und dem Autor gutgeschrieben.

Ich finde die Idee von Flattr sehr gut und die Folge könnte eine Steigerung der Qualität der einzelnen Beiträge haben. Vielleicht ersetzt es auch die Bannerwerbung in manchen Blogs – es wäre wünschenswert.

YouTube Experiment “Life in a day” – Zeige deinen Tag in einem Film

Übermorgen, am 24. Juli 2010, startet über YouTube ein einmaliges Film-Experiment: “Life in a Day” ist ein user generated Content Film, der nur unter Mitwirkung von YouTube-Nutzern entsteht.

Am 24. Juli hat jeder 24 Std. Zeit, einen Ausschnitt aus seinem Leben in einem Video festzuhalten und im YouTube-Channel von Life in a Day hochzuladen. Die spannendsten Videos werden zu einem Dokumentarfilm, von den Produzenten Ridley Scott zusammen geschnitten.

Der Film wird im Januar 2011 im Rahmen des Sundance Film Festival aufgeführt und ist anschließend (natürlich) auf YouTube zu sehen.

Fanship2010 – Social Media Projekt zur WM 2010

Fanship2010 ist ein international ausgelegtes Social-Media-Projekt des Berliner Kreativnetzwerks infarbe zur diesjährigen Fußball Weltmeisterschaft.

Fußball Fans aus aller Welt sind aufgerufen, sich in einer virtuellen “Fan-Kette” einzureihen! Das Ziel ist es, die Fans aller Nationen zusammenzubringen und auch auf digitale Weise die WM zu feiern.

Fanship2010 bietet den Usern die Möglichkeit, ein eigenen Fan-Avatar zu erstellen, ein Bild davon mit Länderkennung herunterzuladen (Verwendung: z.B. als Profilbild in Social-Networks) und sich in die digitale Fan-Aufstellung einzureihen.

Ganz Social-Media Like, wird neben der klassischen Registrierung via E-Mail auch die Anmeldung durch Facebook Connect angeboten.

Registrierte und befreundete Facebook User bilden auf Fanship2010 automatisch eine Freundesaufstellung, welche auch nur ihnen zur Ansicht verfügbar ist. Durch diese Verknüpfung entsteht die Möglichkeit für den User, Mannschaftsbilder mit jeweils bis zu zehn seiner Freunde zu erstellen. Diese Bilder können die User direkt als Wallpaper herunterladen und zusätzlich mit dem Schreibcenter der Deutschen Post als Postkarte weltweit versenden.

Social Employer Branding Newsroom

Im personalmarketing2null Blog wurde ich durch ein Interview auf die neue Social Employer Branding Plattform embrander aufmerksam.

Im Online-Recruiting gehört die Nutzung von Social Media zum Alltag, allerdings für beide Seiten. Die HR-Verantwortlichen suchen verstärkt in Social Networks auf Hintergrundinfos zu den Bewerbungen.

Employer Branding ist in der letzten Zeit für größere Firmen zur Pflicht, statt zur Kür geworden. Für die Leser, die mit dem Begriff “Employer Branding” noch nichts anfangen können, zitiere ich gerne den aktuellen Wikipedia-Eintrag:

Employer Branding (dt. Arbeitgebermarkenbildung) ist eine unternehmensstrategische Maßnahme, bei der Konzepte aus dem Marketing insbesondere der Markenbildung angewandt werden, um ein Unternehmen insgesamt als attraktiven Arbeitgeber darzustellen und von anderen Wettbewerbern im Arbeitsmarkt positiv abzuheben (zu positionieren).

Lufthansa oder auch die Deutsche Bahn suchen und informieren gleichermassen die Bewerber auf Twitter, Facebook & Co. Um einen Überblick über die Aktivitäten der Unternehmen zu erhalten, wurde die Beta-Version der Employer Branding Plattform “embrander” geschaffen.

Nach eigenen Aussagen soll embrander eine Plattform sein, auf der Interessierte aus Social Media-Quellen aggregierte Informationen zu Arbeitgebern finden.

Die Funktionen und Quellen sind aktuell noch überschaubar… allerdings befindet sich die Plattform aktuell noch in der BETA Phase. Ich bin sehr gespannt, wie sich embrander in den nächsten Monaten entwickelt. Potential ist vorhanden!

Was ist Twitter? Funktionsübersicht Twitter?

Der bekennende Twitter-Junkie Sven Wiesner, hat unter www.twitter-training.de ein Einsteiger-Portal für Twitter-Neulinge geschaffen.

Twitter-Training.de ist ein kostenfreies und privates Projekt vom Sven, dass sich aktuell noch im Aufbau befindet. Es ist aber jetzt schon eine gute Ratgeber-Seite, die u.a. allgemeine Themen, wie z.B. “Profil anlegen” verständlich erklärt.

Darüber hinaus wird das kleine 1×1 der Twitter-Sprache aufgelistet: Was ist ein Follow Friday? Ein Kunde hat mich letztens angeguckt wie ein hupendes Auto, als ich vom Follow Friday sprach…

Enjoy Coca-Cola: Social Media Newsroom

Der Social Media Newsroom erhält immer mehr Akzeptanz in Unternehmen. Coca-Cola Deutschland hat Anfang Februar den eigenen Social Media Newsroom gelaunched, der den bisherigen Pressebereich von Coca-Cola ablösen soll.

Der Social Media Newsroom ist klar und übersichtlich aufgebaut und vereint alle Aktivitäten auf Marken- und Unternehmensebene im Social Media Umfeld auf eine Plattform.

Besonders lobenswert finde ich den Ansatz, verschiedene markenspezifische Newsrooms in einem Newsroom zu vereinen. Dies gelingt über die Auswahl, oben links, “Newsroom auswählen”. Eine übersichtliche Auflistung aller Aktivitäten in Social Networks erleichtert ebenso den Überblick.

Als Kritikpunkte würde ich neben dem Seitentitel “CCD”, die Informationen zum Pressekontakt nennen. Hier würde sich ein Bild und eine Verlinkung beispielsweise zum XING-Profil einen schnellen Einstieg zur Kontaktaufnahme anbieten.

Die Umsetzung erfolgte durch die Berliner Agentur argonauten G2.