Archive for the ‘Web 2.0 Projekte’ Category

Video-Blog der ISAF / NATO über den Afghanistan Krieg

afghanistan-blogDie Soldaten der “Friedenstruppe” ISAF stehen ständig im Kreuzfeuer der Medien. Daher wurde jetzt eine einmalige Medienoffensive gestartet, um den Einsatz in Afghanistan (unabhängig?) zu dokumentieren: “30 days through Afghanistan“.

Die ISAF-Soldaten Nathan Gallahan und Ken Raimondi reisen 30 Tage durch Afghanistan.

Im Blog wird täglich über die Begegnung zwischen Afghanen und den beiden Amerikanern berichtet. Im Video-Blog wird darüber hinaus die Eindrücke noch per Video festgehalten, was ein sehr authentisches Bild wiederspiegelt.

Die Beiträge werden gut angenommen und kommentiert. Leider werden die Social Networks, wie Twitter und Facebook oder Flickr für die Fotos, nicht in Anspruch genommen.

Die Frage bleibt hier offen, ob hier der direkte Dialog gescheut wird oder ob es andere Gründe gibt.

Die Welt in 140 Zeichen als Enzyklopädie

twickitDer Name ist verwirrend: Denn Twick.it ist kein weiterer Dienst für Twitter – sondern eine Erklärmaschine. Der Begriff Enzyklopädie ist zu schwerfällig, da jeder Eintrag (ähnlich wie bei Twitter) nur 140 Zeichen haben darf.

Der Dienst ist einfach zu erklären: Wie beim “großen Bruder” Wikipedia kann jeder Nutzer ein bestimmten Begriff selbständig eintragen und erklären. Allerdings muss er sich bei Twick.it auf das Wesentliche beschränken.

Um selbst ein Thema zu erklären oder zu bewerten, musst man angemeldet sein. Die Struktur ist anders als bei Wikipedia: Anstatt einer Hyperlink-Struktur kann der User sein gewünschten Begriff in einer Toolbox eingeben und man gelangt komfortabel  ohne Umwege zur Erklärung.

Binnen kürzester Zeit wurden über 6.500 Begriffe von der Community gesammelt. Das können die Macher von Twick.it als großen Erfolg werten.

Mein Fazit:
Gutes durchdachtes Konzept. Es wird Wikipedia nicht ersetzen, aber eine gute Anlaufstelle für kurze Informationen. Top!

Studie: Drei Viertel der Dax 30-Unternehmen benutzen Twitter

twitter_logo1Bernd Pritz vom Selbstverständlich-Blog hat sehr ausführlich über die Vergleichsstudie von Prof. Dr. Lothar Rolke und Louisa Flocke von der Fachhochschule Mainz berichtet.

Das Ergebnis ist überraschend: Twitter wird aktiver von den DAX 30 Unternehmen genutzt, als z.B. Corporate Blogs oder Aktivitäten in Social Networks.

Laut der Studie twittern rund drei Viertel der DAX 30-Unternehmen  und knapp zwei Drittel von ihnen sind auf  Youtube aktiv.

Dagegen befinden sich in der Facebook-Gemeinde nur die Hälfte und in der Blogosphäre gerade mal 30 Prozent der größten deutschen Aktiengesellschaften mit eigenen Angeboten.

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Twitterliche Weihnachtsgrüße per Tweet

twittmasWeihnachtskarten sind in der Web 2.0 Welt angekommen: Twittmas ist ein Projekt von dem Social Media Freelancer Sven Wiesner.

Mit Twittmas versendet man weihnachtliche Grußkarten direkt via Tweet an Follower und Freunde auf Twitter.

Der Twittmas-Weihnachtsmann unter http://twitter.com/twittmas übermittelt die weihnachtlichen Grüße direkt und noch vor Heiligabend per @-Reply an die ausgewählten Twitter-User.

Eine Alternative zu den herkömmlichen E-Cards und eine witzige Idee zu Weihnachten.

Last but not least:
Der Blog-Autor twittert jetzt auch unter http://www.twitter.com/zwoelftermann

Den Gast als Multiplikator einsetzen: Social Media im Gastronomie-Bereich

Das Gastronomie-Gewerbe gilt als hart umkämpft und viele Gäste kommen durch Empfehlungen von Freunden oder Arbeitskollegen. Daher steht die Qualität und die verbundene Zufriedenheit für den Gastronom an oberster Stelle. Nur wie kann der Gastronom die Zufriedenheit der Gäste messen?

Eine effektive und kostengünstige Art und Weise bilden hierbei verschiedene Social Media Ansätze. Die Gäste sollen Ihre Meinung auf fachspezifische Bewertungsportale wie Restaurant-Kritik.de oder Qype.de veröffentlichen und werden dadurch gleichzeitig zu einem Multikplikator UND zum Kritiker.

Der Gastronom hat die Chance auf die (teilweise sehr detailierte) Kritik im Nachgang einzugehen oder im besten Fall auch Kontakt mit dem Kritiker aufzunehmen. Im Normalfall würde die Kritik den Wirt/Besitzer nicht erreichen und der Gast würde das Lokal nicht mehr betreten.

Theorie und Praxis
Aufgrund der hohen Anzahl der Restaurants auf Qype.de sollte man annehmen, dass diese Strategie bereits größenteils umgesetzt wird. Dies ist in der Realität aber nicht der Fall: Viele Gastronomen kennen die Bewertungsportale noch nicht einmal und kennen die Kritiken nicht.

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Twitter Times – deine Tweets als Zeitung

twitter-timesWie ich gestern im Barcamp in Mainz wieder feststellen musste, ist Twitter aus der Echtzeit-Kommunikation gar nicht mehr weg zu denken. Was einerseits ein großer Vorteil ist, hat andererseits auch als Folge eine Überflutung von Informationen.

In einer gestrigen Barcamp-Session wurde “Twitter Times” vorgestellt – die personalisierte Twitter-Zeitung.

Das Konzept von Twitter Times ist simple: Es filtert die Neuigkeiten des Tages und präsentiert diese aufbereitet als Onlinezeitung.

Es werden alle Tweets von Personen die man folgt analysiert und gefiltert. Die Filterung der Tweets findet u.a. nach Aktualität des Tweets, die Häufigkeit der Weiterverbreitung im Twitter-Netzwerk und wie oft die Meldung diskutiert wird. Daraus ermittelt Twitter Times eine Durchschnittsquote und vergibt den Beitrag eine gewisse Priorität.
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Banken im Social Media Zeitalter – Eine verpasste Chance!

bank-social-mediaDer Social Media Preview Blog hat es im November 2008 bereits sehr treffend zusammengefasst. Die Orientierung der Bankkunden richtet sich verstärkt in den Online-Medien.

Im Blog heisst es:
“Allein in den vergangenen fünf Jahren ist der Anteil der Online-Bankkunden an der deutschen Gesamtbevölkerung von 23 auf 36 Prozent gewachsen.

Wohin der Trend in Zukunft geht, zeigt deutlich Südkorea: Dort gibt es 42 Millionen Online-Bankkunden – bei 49 Millionen Einwohnern.”

Wenn man sich aber die Großzahl der Banken anschaut, so ist die Website und auch die Werbemaßnahmen dem “Trend” noch nicht angepasst. Viele Websites sind auch optisch nicht mehr zeitgemäß und “verstecken” sich hinter alten Navigationsstrukturen. Die Zielgruppenansprache findet bei vielen Banken nur über die herkömmlichen Wege statt, meistens in Form von Newslettermailings und Neuigkeiten auf der Website.

Warum werden nicht Web 2.0 Tools eingesetzt?
Als Beispiel wäre hier ein Blog zu nennen. Ein Blog könnte auch zielgruppenspezifisch eingesetzt werden, z.B. ein Job-Blog für die Ansprache neuer Mitarbeiter oder ein Wertpapier-Blog, um die Anleger zu informieren und über die neuen Leistungen in Kenntnis zu setzen. Eine bessere und zielgerechte Platzierung bei Google ist unter anderem durch solche Maßnahmen möglich.

Informieren über eine persönliche Ansprache: Ein YouTube-Channel im eigenen Branding stellt die Bank und im besten Fall die verschiedenen Ansprechpartner vor, die wöchentlich via Podcast Tipps zu einem bestimmten Thema geben Mit gutem Beispiel voran, geht die SEB Bank. Im eigenen YouTube-Channel wird zum Beispiel gezielt die Zielgruppe Bewerbe mit dem Film “Ein Überblick über unsere Ausbildungsberufe – Der SEB Azubifilm.” angesprochen. Leider findet die Verlinkung zum YouTube-Channel auf der SEB-Website nur zögerlich statt.

Die Social Media Strategie vieler Banken ist leider auch 2009 noch nicht vorhanden und wenn ja, nur in abgespeckter Form (siehe SEB Bank).

Eine Social Media Strategie hat unter anderem das Ziel, den Kunden als Multiplikator einzusetzen.
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Kultur 2.0 – Wie die Duisburger Philharmonika (bedingt) auf Social Media setzt

Bereits Ende 2008 brach die Duisburger Philharmonika mit den herkömmlichen Regeln im Kulturgeschäft. Frank Tentler leitet das Projekt Philharmonie 2.0 der Duisburger Philharmoniker und verfolgt seit dem ersten Blog “da Capo” einen stringenten Weg im Social Media Bereich. Das Team um Frank Tentler hat mit dieser Strategie eindeutig bewiesen, dass Kultur ein aktiver Bestandteil des digitalen Lebens sein kann.

Die Duisburger Philharmonika gilt mit Ihrer Social Media Strategie als Vorreiter im Kulturbereich. Ihre Produktionen vermarkten Sie eigenständig auf Social Plattformen wie YouTube, Facebook, MySpace und Last.fm, wobei die Inhalte den jeweiligen Portalen und der Zielgruppe angepasst werden. Trotz diverser Recherche, konnte ich keine Fanpage auf Facebook finden. Sollte eine Fanpage vorhanden sein, ist diese anscheinend nicht zu finden.

Der Erfolgt gibt Ihnen denn noch Recht: Mit über 2,300 Follower auf Twitter und über 1.500 Aufrufe im eigenen YouTube-Channel, sind die Duisburger Philharmoniker etabiliert.

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Travel 2.0 – Social Web Wegweiser für Touristiker

Viele Tourismusgebiete nutzen die Möglichkeiten des Web 2.0 aktuell nicht. Die Stadt Frankfurt am Main ist in diesem Bereich fortschrittlicher und informiert tagesaktuell über den eigenen Twitter-Account. Andere Kommunen sind noch sehr zögerlich.

Leider sind mir nur sehr wenige Beispiele im Tourismusbereich bekannt. Die Stadt Salzburg informiert Besucher und “Fans” über Ihre eigene Fan-Page auf der Social Network Plattform Facebook. Solltet Ihr gute Beispiele kennen, kommentiert bitte diesen Beitrag oder schreibt mir eine E-Mail.

Ritter Sport Olympia – Das Comeback in Form einer Social Media Kampagne

header-motivDie Firma RITTER SPORT hat in den letzten Jahren das Produkt “RITTER SPORT Olympiade” aus dem Sortiment entnommen. Ähnlich wie bei Nogger Choc oder der Kinderschokolade, gab es eine Welle von Zuschriften. Allesamt mit dem Anliegen, die Olympia endlich wieder in die Regale zu bringen.

RITTER SPORT hat den Kundenwunsch ernst genommen und führte die RITTER SPORT Olympia im Spätsommer wieder ein.

Die Marketingstrategen haben ihre Hausaufgaben gemacht:
Bis zum 16.08.09 konnten die User im RITTER SPORT Olympia YouTube Channel die eigenen Videos einstellen und von der Community bewerten lassen. Je einfallsreicher und witziger, desto besser. Eine Jury bewertete dann aus der Shortlist den Gewinner. Der Musikpädagoge Markus Strasser hat mit seinem einzigarten RITTER SPORT Quartett den Wettbewerb gewonnen.

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