Das Social Web bietet gerade für den kreativen Beschäftigungszweig enormes Potential, sich “mal anders” zu bewerben und dadurch mit Kreativität aufzufallen. Ob es eine eigene Banner-Kampagne auf Kreativ-Plattformen ist oder ein digitaler Aufruf, wie z.B. bei der RedBull-Bewerbung.
Alec Brownstein wollte sich bei den TOP-Agenturen in Amerika als Creative Director bewerben. Seine Bewerbung hat nicht nur zum gewünschten Job verholfen, sondern wurde auch mit mehreren Kreativ-Awards ausgezeichnet.
Viele Menschen suchen sich über Google selbst. Diese Tatsache hat Alec für seine Bewerbung sehr clever genutzt. Er schaltete auf Google AdWords bezahlte Anzeigen und wählte die Namen seiner Ansprechpartner (Creative Director der Agenturen in New York) als Keyword.
Auf Platz 1 in den Suchergebnissen erschien die Google Adwords Anzeige mit dem Text: “Gooogling yourself is a lot of fun. Hiring me is fun, too.” und den Verweis auf seine Website.
Von 5 Google AdWords-Kampagnen, wurde er 4 mal zum Vorstellungsgespräch eingeladen, hat 2 Jobangebe erhalten und schließlich einen Job bei der renommieren Agentur Y&R in New York angenommen.
Wie weit würde jeder einzelne für seinen Traumberuf gehen?
Diese Frage hat sich auch Thorsten aus München gestellt und kam zum Entschluß: Sehr weit!
Vorab muss ich sagen, dass die Bewerbung und die Art der Kommunikation genial sind. Der Junge will es wissen!
Nun aber zum Anfang: Thorsten will als Texter zu Red Bull in Salzburg. Der “traditionelle” Weg, in Form von Terminvereinbarung, schriftliche Bewerbung und evtl. ein Telefonat mit der Personalabteilung, war nicht “kreativ” genug.
Seine Bewerbung sollte sich abheben von der Masse und einschlagen wie eine Bombe: Ohne Einladung. Aber dafür mit umso mehr Bums. Genauso wie auch Werbung wirken soll.
Er entschloß sich, von München nach Salzburg zu gehen… Richtig: Gehen! 130 Kilometer zu Fuß! Ohne persönlichen Termin, erschien er nach 8 Tagen Wanderung (mit gefärbten Haaren im typischen Red Bull Rot und einem Red Bull Helm) in Salzburg und absolvierte ein “spontanes” Bewerbungsgespräch bei Red Bull.
Thorsten wollte auf diesen ungewöhnlichen Weg nicht nur Red Bull von sich überzeugen, sondern alle Menschen, die er auf seinem (ungewöhnlichen) Weg kennen lernt.
Um die “Power der Masse” für sein Vorhaben zu nutzen, hat er vorab über diverse Social Networks (Facebook Fanpage, Facebook-Gruppe, MeinVZ-Gruppe) seine Aktion beworben und in seinem dafür eingerichteten Blog www.thorsten-geht-zu-redbull.de berichtet. Über Twitter informierte er ebenfalls regelmässig seine treuen Fans.
Zusätzlich hat Thorsten 1.000 Postkarten drucken lassen, die er auf seiner Wanderung verteilt hat und auf seiner Website zum Download angeboten hat. Wer an die Idee geglaubt hat, der hat eine Postkarte direkt zur Personalabteilung von Red Bull geschickt. Unter all den Einsendungen ermittelt Thorsten den Gewinner und verlost einen Hauptpreis: Falls er den Job in Salzburg erhält, lädt er den Gewinner zu einem Trip nach Salzburg ein.
Viele Anwender von Adobe Acrobat 9 nutzen die Möglichkeit des Programms nur begrenzt und kennen den tatsächlichen Umfang der Software nicht. Die Version 9 bietet duch die integrierte Flash-Technologie eine Vielzahl an neuen Möglichkeiten.
Um die neuen Funktionen optimal hervorzustellen, hatte Adobe den Wettbewerb “Adobe Acrobat Award” ins Leben gerufen:
Die Jury bewertete die eingereichten Präsentationen nach Kreativität und natürlich auch ob die Möglichkeiten von Acrobat 9 optimal ausgeschöpft wurden.
Die Präsentationen sind in vier verschiedene Kategorien eingeteilt: Bewerbung, interne/externe Firmenpräsentation, sowie Trainings- und Schulungsunterlagen.
In der PDF-Porfolio-Galerie werden die eingereichten Präsentationen zum Download angeboten und natürlich auch der Award-Gewinner präsentiert.
Wer bloggt hier?
Mein Name ist Marcel Schler, ich bin freiberuflicher Social Media Berater aus Wiesbaden und blogge seit 2009 über News im Social Media Umfeld.