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Ungewöhnliche Bewerbung – die Macht der Social Networks

Thorsten und Red BullWie weit würde jeder einzelne für seinen Traumberuf gehen?

Diese Frage hat sich auch Thorsten aus München gestellt und kam zum Entschluß: Sehr weit!

Vorab muss ich sagen, dass die Bewerbung und die Art der Kommunikation genial sind. Der Junge will es wissen!

Nun aber zum Anfang:
Thorsten will als Texter zu Red Bull in Salzburg. Der “traditionelle” Weg, in Form von Terminvereinbarung, schriftliche Bewerbung und evtl. ein Telefonat mit der Personalabteilung, war nicht “kreativ” genug.

Seine Bewerbung sollte sich abheben von der Masse und einschlagen wie eine Bombe: Ohne Einladung. Aber dafür mit umso mehr Bums. Genauso wie auch Werbung wirken soll.

Er entschloß sich, von München nach Salzburg zu gehen… Richtig: Gehen! 130 Kilometer zu Fuß! Ohne persönlichen Termin, erschien er nach 8 Tagen Wanderung (mit gefärbten Haaren im typischen Red Bull Rot und einem Red Bull Helm) in Salzburg und absolvierte ein “spontanes” Bewerbungsgespräch bei Red Bull.

Thorsten wollte auf diesen ungewöhnlichen Weg nicht nur Red Bull von sich überzeugen, sondern alle Menschen, die er auf seinem (ungewöhnlichen) Weg kennen lernt.

Um die “Power der Masse” für sein Vorhaben zu nutzen, hat er vorab über diverse Social Networks (Facebook Fanpage, Facebook-Gruppe, MeinVZ-Gruppe) seine Aktion beworben und in seinem dafür eingerichteten Blog www.thorsten-geht-zu-redbull.de berichtet. Über Twitter informierte er ebenfalls regelmässig seine treuen Fans.

Zusätzlich hat Thorsten 1.000 Postkarten drucken lassen, die er auf seiner Wanderung verteilt hat und auf seiner Website zum Download angeboten hat. Wer an die Idee geglaubt hat, der hat eine Postkarte direkt zur Personalabteilung von Red Bull geschickt. Unter all den Einsendungen ermittelt Thorsten den Gewinner und verlost einen Hauptpreis: Falls er den Job in Salzburg erhält, lädt er den Gewinner zu einem Trip nach Salzburg ein.

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