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Best Practice: Social Media Kampagne – IKEA Big Sleepover

Ein heimlicher Traum vieler Menschen: Eine Nacht alleine im Kaufhaus. Alles ausprobieren, völlige Ruhe, keiner der einen stört – oder eben eine riesige Party. IKEA England hat diesen Traum für eine – zugegeben sehr einfache, aber wirksame – Social Media Kampagne genutzt und sich für die letzte Variante entschieden: Eine riesige Party!

Diesmal kam IKEA nicht alleine auf die Idee:
Eine bereits existierende Fanpage auf Facebook, mit den Namen “I Wanna Have A Sleepover In Ikea”, konnte knapp 100.000 Fans für diese Idee begeistern. IKEA wurde auf die wachsende Fanzahl aufmerksam und lud über eine Facebook-App 100 ausgewählte Fans für eine Nacht in einem IKEA Möbelhaus im englischen Essex ein.

Eine Nacht lang konnten die IKEA-Fans alles benutzen und ausprobieren. Den Mitternachtssnack gab es natürlich im eigenen Restaurant, die Betten und die Bettwäsche wurden von IKEA gestellt und nebenbei gab es noch ein organisiertes Rahmenprogramm.

IKEA hat es (mal wieder) gezeigt, wie man es richtig macht: Die Community bzw. die Kundschaft in eine Kampagne zu integrieren und auf die Wünsche der Community einzugehen.

Medial sehr gut genutzt, wurde über diese eine Nacht noch ein zweiminütiges Video auf YouTube veröffentlicht:

Best Practice Social Media Kampagne: SWAROVSKI Markteinführung für reiselustige Facebook Fans

Frei nach dem Motto „The world in your eyes“ ruft SWAROVSKI OPTIK mit der “World Traveller’s Challenge” pünktlich zum Frühlingsstart eine Social Media Kampagne ins Leben.

Mit dieser Kampagne soll die Produkteinführung des Fernglas CL Companion, was speziell für den Reisebereich entwickelt wurde, unterstützt werden.

Die Kampagne hat die Münchener Agentur HYVE entwickelt und begleitet. Das Herzstück der Social Media Kampagne bildet die Facebook App.

Funktionsweise der Facebook App:
Seit dem 04.04. wird auf der SWAROVSKI OPTIK Facebook Page dazu aufgerufen, die fiktiven Personen Kate & John auf ihrer Reise um die Welt zu begleiten und den Blick für das scheinbar Unsichtbare zu schärfen. Was die Markenbotschaft bzw. die Produktaussage unterstützt.

Ziel dabei ist es, die Welt aus einer anderen Perspektive zu entdecken – nämlich aus nächster Nähe.

Unterwegs gilt es alle 2 Wochen verschiedene Challenges zu meistern. Nur wer alle 4 Herausforderungen bewältigt, hat die Chance das neue Produkte “CL Companion” einen Monat vor dem offiziellen Launch zu gewinnen.

Innerhalb der App zeigt der Tab “Leaderboard” den aktuellen Highscore der Teilnehmer an, was einen zusätzlichen Anreiz darstellt. Konzeptionell finde ich es gut, dass man die Anzeige nach seinen eigenen Facebook Freunde filtern kann.

Verbesserungsvorschläge:
Der Zeitraum ist zu lang. Wenn alle 2 Wochen eine neue Challenge hinzu kommt, müssen die Spieler immer wieder erneut reaktiviert werden. Die Spiellust wird dadurch meiner Meinung nach gehemmt.

Um auch im Social Web verschiedene Meinungsführer zu gewinnen, würde ich empfehlen, eine kleine Auswahl der Produkte an Reise-Blogger zu verschenken, die einen authentischen Bericht über das Produkt veröffentlichen oder ein Event veranstaltet, wie es oftmals mit “der klassischen Presse” auch passiert.

Vodafone startet ein Social Media Echtzeit-Experiment

Nachdem Vodafone in der Vergangenheit im Social Web ein wenig “unbeholfen” aufgetreten ist, startet das Düsseldorfer Unternehmen einen neuen Anlauf.

Die Social Media Kampagne startet am 30.03.2011 unter dem Motto “Mein Tweet als Lied” und läuft von 10 Uhr – 21 Uhr.

In den letzten Wochen wurde eine Band gecastet, die am heutigen Tag die Tweets und Facebook-Kommentare innerhalb von 5 Minuten zu echten Lieder verwandelt. Zugegeben, ein Kraftakt für die Social Media Redakteure und natürlich auch für die Band. Die Band BAKKUSHAN sitzt mit dem Vodafone Team im Studio des Berliner NHow Hotels und vertont live eingehende Status Updates. Für die Teilnahme muss man auf Twitter lediglich das Hashtag #tweetlied hinter seinem Posting veröffentlichen.

Die Fans können vor den Bildschirmen verfolgen, wie die Band aus Status Updates echte Lieder komponieren und es live einspielen. Aus jedem vertonten Tweet wird parallel vom Vodafone Team ein kleines Musikvideo produziert, das direkt im Vodafone YouTube-Channel geladen wird und auf das der Urheber des Tweets via @reply aufmerksam gemacht wird.

Eine Kampagne, die in Echtzeit funktioniert und leider nur eine geringe Zeit die Aufmerksamkeit auf die Marke lenkt. Das ist meiner Meinung nach, der einzige Nachteil der Kampagne… evtl. könnte man einzelne Clips für TV-Kampagnen verwenden. Damit würde Vodafone seinen Anspruch als Anbieter für die Echtzeitkommunikation unterstreichen.

Weitere Informationen gibt es auf der Vodafone Kampagnen-Website.

Social Media Kampagne von BMW

In der Regel versuchen die Automobilhersteller die neuen Prototypen ihrer Autos (Erlkönige) mit allen Mitteln geheimzuhalten. Sofern Journalisten die Erlkönige entdecken, wird das erstellte Bildmaterial an Fachmagazine weiter verkauft.

Erklärung von Wikipedia:
Erlkönig ist eine gängige Bezeichnung in den Massenmedien für den Prototyp eines Autos. Während die Hersteller versuchen, das genaue Aussehen dieser Wagen geheimzuhalten, wird ihnen von Fotojournalisten, sogenannten Erlkönig-Jägern, nachgestellt, die danach die gemachten Fotos an Fachmagazine oder die Boulevardpresse verkaufen.

Der bayerische Automobilhersteller BMW dreht den Spieß nun um. BMW zeigt seinen neuen Prototypen und fordert gezielt in Form von Aufklebern auf, nicht darüber zu schreiben. Gemeint ist natürlich das Gegenteil!

Unter der Domain www.dontblogaboutthis.com ist ein englischsprachiger Blog zu finden, der den Absender BMW nicht direkt erkennen lässt. Erst im Impressum wird das Geheimnis gelüftet.

Zu sehen sind verschiedene Fotos (u.a. auch im eigenen Flickr-Album) und diverse Video-Clips (u.a. auch auf YouTube zu finden) vom Erlkönig.

Berichten zufolge, soll es sich hierbei um eine Versuchsstudie für einen Hybrid-Sportwagen handeln. Dies ist in der Geschichte von BMW einmalig und weckt daher grundsätzlich ein starkes Interesse.

Was könnte man verbessern?
Die Idee, vom Gejagten zum Jäger zu werden, finde ich sehr gut. Allerdings wäre der Spannungsbogen und die Diskussionsgrundlage in der Fan-Gemeinde noch größer, wenn BMW nicht offiziell als Absender erkennbar wäre.

Social Media Kampagne auf Facebook der Austrian Airlines

Die Fluggesellschaft Austrian Airlines aus Wien hat eine Social Media Kampagne gestartet, die überwiegend auf Facebook platziert ist. Das primäre Ziel ist die Markenbekanntheit von Austrian Airlines zu steigern und die Communitybildung im Social Network Facebook.

Ein Gewinnspiel, in Form einer eigenen Facebook-App lässt den Facebook-Fan in die Rolle eines Piloten der Airline schlüpfen. Im zweiten Schritt muss der Pilot den Ablughafen zum festgelegten Zielort Wien wählen und anschließend sein Freundesnetzwerk auffordern, im Flugzeug Platz zu nehmen.

Das Ziel ist es, alle vorhandenen 99 Plätze mit Freunden zu füllen, die gleichzeitig auch Fan auf der Fanpage werden. Bis zum 05.09.2010 um 24.00 hat man Zeit, seinen Jet vollständig zu füllen: Je voller der Jet, umso höher die Gewinnchance! Eine eigene URL kann für die Verbreitung per E-Mail verwendet werden, allerdings fehlt hier eine Empfehlungsfunktion auf der App-Seite.

Welchen Mehrwert hat das Gewinnspiel für den Fan?
Der Gewinner (Pilot) fliegt mit seinen 99 Freunden für 1 Tag nach Wien. Die Einladung der Fans findet über das Anfragen-Tool auf Facebook an die Freunde statt.

Welche Chance hat Austrian Airlines in seiner Social Media Kampagne verpasst?
Die Flugziele der Airline wird auf der Facebook App nicht kommuniziert und die “Fluggäste” haben keine weiteren Interaktionsmöglichkeiten. Empfehlenswert wäre beispielsweise die Nennung der Lieblingsländer oder die besuchten Länder der Fluggäste, mit der Darstellung einer Karte.

Darüber hinaus wäre eine Platzwahl der Fluggäste in Kombination mit der Einladung neuer Freunde aus dem Freundes-Netzwerk des Fluggastes eine Erhöhung der Reichweite gewesen.

Was ist eure Meinung zur Social Media Kampagne?

Social Media Kampagne für Franziskaner Weissbier ?

Mitte März 2010 konnte man bereits im Fachblatt W&V über den Relaunch der Website für die Traditionsmarke Franziskaner Weissbier nachlesen. Im Artikel wurde auch eine Social-Media-Kampagne von der Münchener Agentur Coma erwähnt, was unter anderem ein Online-Game auf Facebook und ein Video-Wettbewerb auf YouTube beinhalten soll.

Die Artikel-Überschrift fiel sehr vielversprechend aus: “Franziskaner lässt sich bei Facebook nieder” – Grund genug, einen Monat später mal hinter den Schlagzeilen zu blicken.

Relaunch Website
Abgesehen von der Tatsache, dass es sich um eine Full-Flash Website handelt (was ich in diesem Fall als nicht notwendig einstufe), ist kein Einsatz der Social-Media-Kampagne auf der Website erkennbar. Lediglich unten rechts sind zwei eingefärbte Facebook- und Twitter-Icons zu erkennen. Wer jetzt hier denkt, dass es eine Verlinkung zum jeweiligen Profil ist, liegt total falsch. Die Icons geben die Möglichkeit, die aktuell aufgerufene Seite auf Facebook oder Twitter zu posten.

Social Media Maßnahmen
Nach einem Monat sind erst knapp über 160 Fans auf der Facebook-Page eingetragen. Warum so wenig, bei so einer starken Marke? Die Antwort liegt beim Betrachten der Website auf der Hand: Es findet keine Vernetzung der verschiedenen Plattformen statt.

Die ersten Ansätze sind nicht schlecht: Die Fan-Page wird regelmässig redaktionell gefüllt. Die Beiträge sind auch nicht zu lang und verlinken oft auf die Website. Das Profil der Fan-Page ist ebenso ausführlich beschrieben. Die Videos hätte man zusammen mit einem YouTube-Channel vernetzen können bzw. mit dem kostenlosen Facebook-App von Involver integrieren können. Die eingestellten Wallpaper könnte man auch komfortabler lösen. Wie es geht, zeigt zum Beispiel die Brauerei Veltins auf Ihrer Fan-Page.

Für weitere Werbezwecke empfiehlt sich hierbei auch die Einrichtigung einer Vanity-URL. Bei über 160 Fans ist die Funktion derzeit schon verfügbar.

Abschließend muss man sich aber die Frage stellen, ob eine “Social-Media-Kampagne” nur aus einer Facebook-Page besteht? Warum wurde kein YouTube-Channel, im eigenen Branding, erstellt? Wo ist der Twitter-Account? Ist noch ein Franziskaner-Blog für den Dialog auf Augenhöhe geplant? Warum hat die Fan-Page noch keine eigene Reiter, mit individuellen Inhalte?

Fragen über Fragen… die uns hoffentlich Franzsikaner in der nächsten Zeit beanwortet wird.

Zum Schluß muss ich noch hinzufügen, dass die Überschrift auf der W&V Plattform “ein wenig” zu großspurig war…

Social Media Kampagne von Greenpeace gegen Nestlé

Greenpeace gilt im Social Media Umfeld als aktives Vorzeigeunternehmen und betreibt seit Jahren erfolgreich diverse Kampagnen-Blogs. Die im Sommer 09 in Deutschland gestartete “Mit mach Plattform” GreenAction zeigt deutlich die Strategie von Greenpeace: Nutzer einbeziehen und als Multiplikator nutzen.

Nestlé (größter Lebensmittelkonzern, u.a. Marken wie KitKat, Danone, etc.) bezieht große Mengen Palmöl von der Firma Sinar Mas, die für ihre Plantagen großflächig Regenwälder vernichtet. Damit trägt Nestlé eine erhebliche Mitschuld an der Ausrottung der Orang-Utans.

Greenpeace wollte auf diese Vorwürfe in Form einer viralen Kampagne, an Anlehnung an die KitKat Werbung,  “Need a Break? So does the rainforest!” aufmerksam machen und stellte ein Clip auf YouTube UK ein. Die Reaktion von Nestlé war falsch gewählt gewählt: Sie kontaktierten YouTube bzgl. Copyright Verletzungen und veranlassten die Löschung. Natürlich war es im Zeitalter der schnelle Informationsverteilung via Facebook, Twitter und Blogs mit diesem Schritt nicht getan und das Video wurde aufgrund diverser Blogbeiträge über die Löschung danach noch schneller verbreitet. Mehrere Käufer-Boykotts waren die Folge und natürlich auch eine weltweite negative Berichterstattung.
Fairerweise muss man zugeben, dass es für ein Unternehmen sehr schwer ist, “richtig” auf ein Greenpeace Angriff zu reagieren.

Die Facebook Fanpage von KitKat und von Nestlé wurden von Greenpace bzw. Sympathisanten “angegriffen”. Mit Kommentare auf der jeweiligen Pinnwand wurde auf die Aktion und auf die Reaktion von Nestlé aufmerksam gemacht. Hinter dem Kommentar, ist ein Profilbild mit der Aufschrift “Nestlé Killer” im Look & Feel der Marke KitKat sichtbar.
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TOYOTA’s Social Media Reputationsversuch

TOYOTA hat binnen weniger Monate, aufgrund einer weltweit angelegten Rückrufaktion, den größten Reputationsverlust der Konzerngeschichte erlitten. In den USA werden die Bürger von der Politik aufgefordert, kein PKW der Marke TOYOTA zu kaufen und auch in Deutschland gingen die Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahr deutlich zurück.

TOYOTA geht zum Gegenangriff über und sucht den Kunden-Dialog im Social Media Umfeld.

Zusammen mit dem Twitter-Dienst Tweetme, wurde der Tweet-Kanal “TOYOTA Conversations” veröffentlicht.

TOYOTA Conversations informiert die Kunden über Neuigkeiten angesichts der Rückruf-Aktionen und veröffentlicht Nachrichten, die über Twitter verbreitet werden.

Der Kanal ist eine Mischung aus Social Media Newsroom und Twitter-Wall. Schlechter Beigeschmack: Über TweetMeme hat TOYOTA jederzeit die Möglichkeit, die kritischen Tweets zu filtern und zu löschen.

Darüber hinaus wird im TOYOTA Recall Newsroom Videos und Hintergrundinformationen, sowie eine kostenlose Hotline präsentiert.

Best Practice Social Media Kampagne: Ein Affe als Markenbotschafter für SAMSUNG

samsung-nonjaDer koreanische Konzern SAMSUNG geht mit der Produktvorstellung seiner neuen Digitalkamera-Modelle ST1000 und ST500 neue Wege.

Die Grundaussage der neuen ST1000 – dass es die weltweit erste und einzige Digitalkamera, die sich via WiFi direkt mit Plattformen wie facebook, flickr, youtube & co verbindet, aber dennoch kinder- oder eben „affenleicht“ zu bedienen ist – hat SAMSUNG Austria in einer außergewöhnlichen Social Media Kampagne transportiert.

Als Testimonial wurde die Affendame Nonja aus dem Tiergarten Schönbrunn in Österreich gewählt. Nonja fotografiert selbständig und ohne fremder Hilfe anhand der ausgewählten Kameras Fotos aus dem Affenalltag.

Als erster Orang-Utan der Welt veröffentlicht Sie mit Hilfe der Samsung-Technologie anschließend die Fotos auf facebook, Youtube & Flickr und Co.

Die Facebook-Fanpage wird optimal als Kommunikationskanal genutzt:
Seit Dezember 2009 sind bereits über 84.128 Fans auf Facebook registriert. Nonja’s Facebook-Fotoserie wurde im Januar vom Tiergarten Schönbrunn über eBay veräußert und konnten Preise zwischen 30 und 360 Euro erzielen.

Natürlich wurde der Verlauf der Auktion auf Facebook kommentiert. Durch den Einsatz individueller Reiter im Facebook-Profil wurde auf die eBay-Auktion ideal mit einer eigenen Microsite beworben.

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Gründe für das Scheitern der Social Media Kampagne von Bacardi Deutschland

bacardi-socialmediaBacardi Deutschland setzt mit der im Dezember gestarteten Werbekampage erstmalig auf das Social Web.

Die erste Frage die sich stellt: Warum so spät?

In der Zeit vom 1. Dezember 2009 bis zum 12. Januar 2010 wurden Teams aus jeweils zehn Freunden über die offizielle Website und dem YouTube-Channel aufgefordert, gemeinsam insgesamt vier Filme zu drehen und zu veröffentlichen.

Die Gewinner wurden aufgrund der Views ermittelt. Fragwürdige Methode und nicht wirklich “Web 2.0″.

Der eigens dafür eingerichtete YouTube-Channel wurde im Branding der Kampagne optisch sehr gut umgesetzt.

Ein attraktiver Preis sollte die Bereitschaft der User wecken:
Die Gewinner durften eine Woche auf einer Yacht durch die Karibik reisen – inklusive Bordpersonal und Party-Besuch auf einer eigenen Insel.

Die PR und Social Media Strategie übernahm die renommierte Kommunikationsagentur fischerAppelt aus Hamburg.

Folgende Fehler wurden aus meiner Sicht gemacht:
Es handelt sich hierbei nicht um eine Social Media Strategie, sondern lediglich um ein Filmwettbewerb, der YouTube als Plattform nutzt. Eine Social Media Strategie würde auch andere Kanäle, wie z .B. Twitter und Facebook innerhalb der Kampagne mit einbeziehen.

Warum wurde die Chance nicht genutzt, die Reichweite durch Twitter & Co. deutlich zu erhöhen und auch langfristig einen Dialog zu schaffen?

Die Hürde für die Teilnahme war schlichtweg zu hoch, auch wenn der Preis attraktiv war. Die eigentliche Aufgabe, nämlich 10 Teilnehmer zu mobilisieren und 4 Video-Clips erstellen, ist ein großer Bestandteil des scheiterns.

Das Gewinnervideo wird anhand der Views auf YouTube ermittelt. Ist das der Sinn von User generated Content? Warum wurden die Clips von der Community nicht bewertet und ermittelt? Was sagen Views schon aus? Ein Brückenschlag zu anderen Social Networks fehlte hierbei gänzlich.

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