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Was ist Flattr? Das Belohnungssystem für Blogger & Co.

Auf vielen Blogs und Portalen wird Flattr in der letzten Zeit vermehrt eingesetzt. Vielen stellt sich die Frage, was Flattr überhaupt ist.

Flattr ist ein “social micropayment system”. Mit anderen Worten eine Bezahlform für User, die Autoren bzw. Portalbetreiber in finanzieller Form belohnen möchten. Die meisten Blogger schreiben und recherchieren Beiträge ohne finanziellem Hintergrund und setzen beispielweise Bannerwerbung ein, um die laufenden Serverkosten zu bezahlen.

Wie funktioniert eigentlich Flattr?

Man erstellt bei Flattr.com ein eigenes Konto und zahlt einen freiwillig bestimmten Betrag ein. Die Mindestgrenze liegt jedoch bei 2,00 Euro pro Monat. Wenn ein Blog den Flattr-Button integriert hat, kann man mit einem Klick diese Plattform für das Flattr-Belohnungssystem aktivieren.

Am Monatsende wird dein monatliches Budget durch die angeklickten Plattformen geteilt (z.B. 10 Blogs im Monat durch Flattr aktiviert, werden die 2,00 Euro durch 10 gesplittet und jeder erhält 0,20 Euro) und dem Autor gutgeschrieben.

Ich finde die Idee von Flattr sehr gut und die Folge könnte eine Steigerung der Qualität der einzelnen Beiträge haben. Vielleicht ersetzt es auch die Bannerwerbung in manchen Blogs – es wäre wünschenswert.

Facebook Analog – Social Media Kampagne von DIESEL

Das “Analog-Leben” verschmilzt sich täglich mit dem digitalen Leben: Man verabredet sich auf Facebook, checkt seine Mails über sein Smartphone und beobachtet nebenher noch die Aktivitäten seiner Freunde.

Viele Menschen “sehnen” sich wieder nach einem Tagesablauf ohne iPhone, Facebook & Co. Sie brauchen eine Auszeit von Twitter, Facebook und anderen Medien.

DIESEL hat die Sehnsucht der Menschen als Mittelpunkt einer Kampagne verwendet. Unter dem Motto “Stupid is analog” lud DIESEL zum Facepark am 20. Juni in Berlin. Die Elemente aus der digitalen Welt (u.a. Like Button, Mafia Wars von Facebook, Twitter) wurden in die analoge Welt übertragen.

Unter www.facepark.org findet Ihr weitere Informationen zur Kampagne. Die Microsite hat die Düsseldorfer Agentur DDB in Zusammenarbeit mit Parasol Island umgesetzt.

Bewerbung 2.0 – Google AdWords statt Jobbörse

Das Social Web bietet gerade für den kreativen Beschäftigungszweig enormes Potential, sich “mal anders” zu bewerben und dadurch mit Kreativität aufzufallen. Ob es eine eigene Banner-Kampagne auf Kreativ-Plattformen ist oder ein digitaler Aufruf, wie z.B. bei der RedBull-Bewerbung.

Alec Brownstein wollte sich bei den TOP-Agenturen in Amerika als Creative Director bewerben. Seine Bewerbung hat nicht nur zum gewünschten Job verholfen, sondern wurde auch mit mehreren Kreativ-Awards ausgezeichnet.

Viele Menschen suchen sich über Google selbst. Diese Tatsache hat Alec für seine Bewerbung sehr clever genutzt. Er schaltete auf Google AdWords bezahlte Anzeigen und wählte die Namen seiner Ansprechpartner (Creative Director der Agenturen in New York) als Keyword.

Auf Platz 1 in den Suchergebnissen erschien die Google Adwords Anzeige mit dem Text: “Gooogling yourself is a lot of fun. Hiring me is fun, too.” und den Verweis auf seine Website.

Von 5 Google AdWords-Kampagnen, wurde er 4 mal zum Vorstellungsgespräch eingeladen, hat 2 Jobangebe erhalten und schließlich einen Job bei der renommieren Agentur Y&R in New York angenommen.

Die Gesamtkosten für die Bewerbung betrug 6$.

Braucht ein Unternehmen einen Social Media Manager?

Karrierebibel.de hat ein sehr interessantes Interview mit dem Social Media Manager Steffen Rochau geführt. Stefan arbeitet seit einem halben Jahr beim E-Commerce Unternehmen Internetstores (u.a. fahrrad.de) in Esslingen.

In vielen Blogs wurde bereits das mangelnde Bewusstsein der Unternehmen kritisiert. In der Tat werden Positionen im Social Media Umfeld sehr häufig von Praktikanten im Unternehmen ausgeübt. Ein Blick in Jobsuchmaschinen bestätigt diese Aussage.

Gerade in größeren Unternehmen ist der Bedarf an Fachpersonal sicherlich sehr hoch. Die IT-Abteilung wird ja auch nicht von 2 Informatik-Studenten geleitet.

Meiner Meinung nach, ist der Social Media Manager nicht nur Bindeglied zwischen den einzelnen Abteilungen (z.B. PR-Abteilung, Produktmanagement, Customer Service, IT), sondern auch Umsetzer bzw. Konzepter in einer Person. Wie im Interview passend beschrieben, ist er Animateur im Netz, also maßgeblich konzeptionell am Community-Aufbau beteiligt. Darüber hinaus müssen die Dialoge im Social Media anhand verschiedener Social Media Monitoring Maßnahmen kontrolliert werden.

Der Beruf als Social Media Manager wird zukünftig von großer Bedeutung sein, der auch nach verschiedenen Erfolgsfaktoren gemessen wird. Die internen Strukturen im Unternehmen (z.B. Datenschutz, Wettbewerbsklauseln, etc.) sind in den Tätigkeiten immer zu beachten. Wie man als Unternehmen ohne Social Media Manager schnell gegen die Wand fahren kann, hat Jack Wolfskin und Jacko im letzten Jahr sehr deutlich bewiesen.

Da stelle ich mir doch die Frage: Wäre ein Praktikant, aufgrund seiner Unerfahrenheit, in so einem Fall nicht schnell überfordert gewesen???

Fanship2010 – Social Media Projekt zur WM 2010

Fanship2010 ist ein international ausgelegtes Social-Media-Projekt des Berliner Kreativnetzwerks infarbe zur diesjährigen Fußball Weltmeisterschaft.

Fußball Fans aus aller Welt sind aufgerufen, sich in einer virtuellen “Fan-Kette” einzureihen! Das Ziel ist es, die Fans aller Nationen zusammenzubringen und auch auf digitale Weise die WM zu feiern.

Fanship2010 bietet den Usern die Möglichkeit, ein eigenen Fan-Avatar zu erstellen, ein Bild davon mit Länderkennung herunterzuladen (Verwendung: z.B. als Profilbild in Social-Networks) und sich in die digitale Fan-Aufstellung einzureihen.

Ganz Social-Media Like, wird neben der klassischen Registrierung via E-Mail auch die Anmeldung durch Facebook Connect angeboten.

Registrierte und befreundete Facebook User bilden auf Fanship2010 automatisch eine Freundesaufstellung, welche auch nur ihnen zur Ansicht verfügbar ist. Durch diese Verknüpfung entsteht die Möglichkeit für den User, Mannschaftsbilder mit jeweils bis zu zehn seiner Freunde zu erstellen. Diese Bilder können die User direkt als Wallpaper herunterladen und zusätzlich mit dem Schreibcenter der Deutschen Post als Postkarte weltweit versenden.

Klassische Medien und Social Media: Ein Vergleich!

Unternehmen und Social Media – nie wieder Zeitungswerbung?

Eines Tages werden die Menschen nur noch Social Media nutzen. Sie werden twittern. Sie werden ihren Facebook-Account und ihren Blog pflegen. Sie werden NICHT mehr fernsehen, kein Radio mehr hören und auch keine Zeitungen mehr lesen.

Unternehmen nutzen zwangsläufig nur noch Social Media, um mit Kunden und potenziellen Kunden zu kommunizieren. Die Betreiber von Social Media – Plattformen wie Facebook würde so etwas sehr freuen.

Im Ernst: Solch ein Szenario wird wohl nur von eingefleischten Social Media Fans gepflegt. Realistisch ist es nicht. TV wird es natürlich weiterhin geben. Tageszeitungen auch. Doch das Web 2.0 als neuestes Medium mit Social Media Plattformen wie Twitter und Facebook, YouTube, zahlreichen Communities und Foren fordert seinen Platz in der Medienlandschaft.

Und es bringt auch für Unternehmen ganz eigene Vorteile:

  • Die Zielgruppen werden besser und schneller erreicht,
  • ein schnelles Feedback von Konsumenten auf Unternehmensinfos wird möglich,
  • ebenso kostengünstige Kommunikation mit potenziellen Kunden sowie
  • eine freiere Auswahl bei den Inhalten, die kommuniziert werden, und
  • ein einfacher Zugang zu ausländischen Märkten.

All das sind Vorteile, die moderne Marketer bei der Auswahl ihrer Wege zum Kunden berücksichtigen. Social Media Marketing wird andere Marketingkanäle nicht ersetzen, doch zunehmend ergänzen und in Zukunft wachsende Teile eines Marketingbudgets beanspruchen.

Bei einer internationalen Umfrage des Marketingsoftware-Anbieters Alterian (Ende 2009) wurden etwa über 1.000 Marketingexperten befragt: Fast fünfzig Prozent von ihnen planten damals, über zwanzig Prozent der verfügbaren Budgets ins Social Media Marketing zu verschieben.

Da lohnt es sich vielleicht, sich selbst auch etwas intensiver mit Social Media auseinanderzusetzen?
Social Media Marketing – aber warum?

1) Das Geld und die Freiheit
Klassische Medien: Mit Hilfe einer Tageszeitung haben Sie im Prinzip zwei Möglichkeiten, auf Ihr Unternehmen auf sich aufmerksam zu machen: Sie können mit Anzeigen werben und Sie können Redakteure davon überzeugen, Ihre PR-Mitteilung zu drucken.

Die Veröffentlichung von Anzeigen kostet Geld und das unabhängig von der Frage, wie viele Menschen sich die Anzeige anschließend intensiver ansehen. Die Veröffentlichung von PR-Mitteilungen kostet kein Geld. Falls der zuständige Redakteur Ihre Mitteilung allerdings für irrelevant hält, bleiben Sie auf der PR sitzen.

Social Media: Mittlerweile beginnen auch Social Media, zu bezahlende Werbung zu vermarkten: bei Twitter gibt es etwa gesponserte Tweets und bei Facebook kann man Werbeplätze buchen. Hier kann sehr genau definiert werden, wem die Werbung präsentiert wird: Als Anbieter für Babykleidung suchen Sie sich dabei vielleicht Frauen im Alter zwischen zwanzig und vierzig aus, die das Wort Baby im Profil haben. Zugleich können Sie sich bei den Kosten Ihrer Werbung für das Pay per Click (PPC) – Verfahren entscheiden. Sie zahlen also nur dann, wenn jemand bereits ein erstes Interesse an Ihrer Werbung zeigt.

Für die Botschaften, die Sie mit Social Media unters Volk bringen, müssen Sie keinen Redakteur fragen. Allerdings sollten Sie sich anstrengen, Ihre Informationen so zu verpacken, dass sie den Social Media – Nutzern nützlich, wertvoll und/oder unterhaltsam erscheinen.

2) Die Kommunikation mit Kunden
Klassische Medien: Nehmen wir den Radiospot, mit dem Sie für Ihr Produkt werben. Ohne eine intensivere Marktforschung werden Sie nicht genau erfahren, wie Hörer über Ihren Spot denken oder über Ihre Produkte und Ihr Unternehmen. Klassische Medien bieten Ihnen in der Regel eine Einbahn-Kommunikation: Das mag nur bedingt problematisch sein, wenn Verkaufszahlen nach oben schnellen. Es wird spätestens dann problematisch, wenn der Erfolg des Spots ausbleibt und Sie nach dem „warum“ fragen.

Social Media: Social Media ermöglicht Ihnen den Dialog mit dem Konsumenten. Sie können ihn fragen, was er möchte und was er von Ihren Produkten oder Dienstleistungen hält. Wenn Sie es geschickt anstellen, erhalten Sie wertvolle Antworten und können Strategien verfeinern oder auch ändern.

3) Engagement auf ausländischen Märkten
Klassische Medien: Wer klassische Medien wie Tageszeitungen nutzen möchte, um sich auf ausländischen Märkten zu etablieren, muss zunächst den Kontakt zu passenden Redaktionen aufbauen. Dieser Weg taugt in der Regel nicht dafür, das einem noch fremde Land besser kennen zu lernen, um zielgerichtet und zur Kultur passend zu kommunizieren.

Social Media: Hier reicht mitunter einfach ein weiteres kostenloses Facebook-Konto, um fortan mit den Menschen im Zielland zu kommunizieren. Tun Sie das allerdings so, dass Sie auch verstanden werden. Eine englische Seite für ein italienisches, russisches, japanisches Publikum reicht in der Regel nicht aus.

Die Kooperation mit professionellen muttersprachlichen Übersetzern sorgt dagegen dafür, dass Sie die Chance bekommen, die Inhalte Ihrer Website auf die Kultur des Ziellandes abzustimmen. Bedenken Sie jedoch, dass es nicht immer Facebook und/oder Twitter ist, auf denen sich die Menschen in fremden Ländern tummeln. Orkut heißt etwa die bevorzugte Social Media Plattform in Brasilien. In Japan ist es Mixi.jp.

Social Media über alles?
Nur noch auf Social Media zu setzen, wäre für Unternehmen wohl selten ein ratsamer Weg. Sie neben anderen Kanälen in Marketingstrategien einzubinden, um ihre speziellen Vorteile zu nutzen, funktioniert dagegen oftmals gut. Chancen sollten sich Unternehmer nicht entgehen lassen. Und
Social Media bieten viele Chancen.

Artikel verfasst von: Lingo24, internationales Übersetzungsbüro, das unter Einsatz von Online-Marketing-Strategien heute Kunden in über 60 Ländern auf vier Kontinenten erreicht.

Besten Dank für diesen informativen Gastbeitrag an Corina Marcuti.

Warum Social Media Guidelines wichtig für das Unternehmen sind

Von “offizieller Seite” gibt es bereits einen Leitfaden für Unternehmen: Im März hat der BVDW (Bundesverband digitale Wirtschaft e.V.) den Leitfaden “Social Media Richtlinien – 10 Tipps für Unternehmen und ihre Mitarbeiter” auf der Website veröffentlicht und zum Download freigegeben.

Die Kritiker sprechen direkt von Zensur und Einschränkung der Meinungsfreiheit. Genau dieses ist nicht der Sinn von Social Media Guidelines, sondern die Sensibilisierung der Mitarbeiter im Umgang mit den gemachten Äußerungen. Die Mitarbeiter vertreten im privaten Umfeld Ihr Unternehmen, natürlich auch im Social Media Umfeld.

Im Hinblick auf die Mitbewerber der Unternehmen, sollten Internas nicht nach “draussen” gelangen bzw. über Kunden nicht in negativer Form gesprochen/getwittert werden. Viele denken jetzt sicherlich: “Ist doch klar, dafür braucht man keine Guidelines”. Fakt ist, dass Internas schnell und ohne böse Absichten unterschwellig verbreitet werden.

Nehmen wir als Beispiel das “Klagen” über schlechte Bezahlung, Kritik vom Kunden, schlechte Zuarbeit von Kollegen oder Überstunden im Unternehmen. Es ist eine subjektive Meinung der betroffenen Person, die aber auf das ganze Unternehmen zurück fällt. Wenn ein Kunde oder ein Interessent die Blogbeiträge, Tweets oder Facebook Nachrichten liest, erhält er automatisch ein negativen Eindruck, ohne jedoch Hintergrundinfos zu kennen.

Social Media Guidelines fördern im besten Fall auch die Aktivitäten im Social Media Umfeld. Durch die Guidelines werden Hemmungen abgebaut und der Mitarbeiter erkennt sofort, was er darf und nicht darf. Zudem hat er einen festen Ansprechpartner für seine Fragen, ob er bestimmte Dinge veröffentlichen darf.

Vorbildlich finde ich das Verhalten der 1&1 Internet AG. Sie veröffentlichten transparent im 1&1 Blog öffentlich Ihre Social Media Guidelines und setzen sich somit auch den Kritikern aus.

Nach eigenen Aussagen vom 1&1 Social-Media-Team war es an der Zeit, den 2.200 Mitabeitern einen Leitfaden für die Nutzung von Social Media Tools zu geben, um Unklarheiten im Vorfeld aus dem Weg zu räumen. Bereits im ersten Satz macht das Unternehmen deutlich, dass Aktivitäten gewünscht sind: “Das Unternehmen begrüßt ausdrücklich, wenn ihr euch im Web 2.0 engagiert.”

Die Versandgruppe OTTO in Hamburg hat auch keine Angst vor negativen Kommentaren, sofern Sie nicht als “offiziell” gekennzeichnet ist.
4. Als Mitarbeiter/in haben Sie das Recht, sich privat und auch öffentlich über das Unternehmen zu äußern – positiv wie negativ. Wenn Sie dies tun, sollten Sie in Ihrem eigenen Interesse und aus Respekt gegenüber der Community möglichst deutlich machen, dass Sie nur aus Ihrer persönlichen Sicht schreiben.

Linktipp für weitere Infos:
100 Social Media Guidelines auf digitalpublic.de

Bedeutet Social Media die Kontrollverlust für Unternehmen im Web?

Karsten Füllhass, ein Kommunikations-Berater aus der Schweiz, hat auf dem diesjährigen Campus-Talk in Basel eine interessante Social Media Präsentation vorgetragen.

Neben den üblichen Beispielen wie Jack Wolfskin und die aktuelle Kampagne gegen Nestlé, wurden u.a. Themen wie Leadgenerierung, Kontrollverlust und Krisen-PR in seiner Präsentation behandelt. Besonders hervorzuheben, sind auch die zahlreichen Branding-Beispiele von Unternehmen auf Facebook, sowie die Darstellung der Verlagerung der Zielgruppe mittels Social Media.

Empfehlenswert ist auch sein Blog, wo er wöchentlich über Themen wie Online-Reputation, Employer Branding oder allgemeine Social Media Themen ausführlich berichtet.

Social Employer Branding Newsroom

Im personalmarketing2null Blog wurde ich durch ein Interview auf die neue Social Employer Branding Plattform embrander aufmerksam.

Im Online-Recruiting gehört die Nutzung von Social Media zum Alltag, allerdings für beide Seiten. Die HR-Verantwortlichen suchen verstärkt in Social Networks auf Hintergrundinfos zu den Bewerbungen.

Employer Branding ist in der letzten Zeit für größere Firmen zur Pflicht, statt zur Kür geworden. Für die Leser, die mit dem Begriff “Employer Branding” noch nichts anfangen können, zitiere ich gerne den aktuellen Wikipedia-Eintrag:

Employer Branding (dt. Arbeitgebermarkenbildung) ist eine unternehmensstrategische Maßnahme, bei der Konzepte aus dem Marketing insbesondere der Markenbildung angewandt werden, um ein Unternehmen insgesamt als attraktiven Arbeitgeber darzustellen und von anderen Wettbewerbern im Arbeitsmarkt positiv abzuheben (zu positionieren).

Lufthansa oder auch die Deutsche Bahn suchen und informieren gleichermassen die Bewerber auf Twitter, Facebook & Co. Um einen Überblick über die Aktivitäten der Unternehmen zu erhalten, wurde die Beta-Version der Employer Branding Plattform “embrander” geschaffen.

Nach eigenen Aussagen soll embrander eine Plattform sein, auf der Interessierte aus Social Media-Quellen aggregierte Informationen zu Arbeitgebern finden.

Die Funktionen und Quellen sind aktuell noch überschaubar… allerdings befindet sich die Plattform aktuell noch in der BETA Phase. Ich bin sehr gespannt, wie sich embrander in den nächsten Monaten entwickelt. Potential ist vorhanden!

Social Shopping mit Magento & Facebook

Auch wenn der Beitrag im IT-Republik Portal vom Oktober ist, ist er meiner Meinung nach, immer noch sehr aktuell. Im Hinblick auf die steigenden Nutzerzahlen von Facebook und Magento, bietet sich Facebook für die Publikationen verschiedener E-Commerce Maßnahmen an.

Seit längerem kann man die Schnittstelle Facebook Connect im Magento-Bestellprozess integrieren (siehe Video).

Darüber hinaus bietet sich auch eine erweiterte Interaktion im Entscheidungsprozess an, mit Hilfe des Plug-In “Facebook Connect Social Shopping“. Das Magento Plug-In ermöglicht mit einem Klick seinen Freundeskreis auf Facebook in die Kaufentscheidung mit einzubeziehen und die angebotene Ware zu präsentieren.

Damit kein Offline-Kontakt in die Kaufentscheidung einbezieht wird, erhält der User eine Anzeige, welche Kontakte aktuell auf Facebook online sind.

Ein ausführliches Video findet Ihr im Beitrag auf IT-Republik Portal,